Abgeordnete Svenja Stadler setzt „Gesicht zeigen!“ im Landkreis Harburg fort

Von Monika Griefahn

Monika Griefahn und Svenja Stadler über den Dächern von Buchholz.

Seit der letzten Wahl hat der Landkreis Harburg wieder eine SPD-Abgeordnete im Bundestag: Svenja Stadler. Meine Nachfolgerin besuchte mich jetzt in meinem Büro in Buchholz – auch, um sich über meine langjährige Arbeit für den Aktionskreis „Gesicht zeigen! im Landkreis Harburg“ zu informieren. Svenja Stadler will diese wichtige Arbeit fortführen!

Der Aktionskreis „Gesicht zeigen! im Landkreis Harburg“ ist 2001 von mir mit gegründet worden, weil es offene rechtsextremistische Aktionen – Geburtstagsfeiern, Demonstrationen – in der Region gab, gegen die ich mich gemeinsam mit einem breiten bürgerschaftlichen Bündnis zur Wehr setzen wollte. Wir haben seinerzeit einen Unterstützerkreis von rund 150 Menschen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zusammengestellt, die alle das Ziel verfolgten, sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und für Toleranz und Freiheit einzusetzen. Eingebettet war der lokale Aktionskreis in die bundesweite Initiative „Gesicht zeigen!“.

Bis 2009 haben wir Lesungen veranstaltet, Zeitzeugengespräche in Schulen organisiert, an Demonstrationen teilgenommen und helfen bis heute auch finanziell. Zum Beispiel konnten wir Schulen, die den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekommen haben, mit kleinen, aber hilfreichen Beträgen unterstützen. Super, dass Svenja das Thema aufgreift.

Auch sonst war der Besuch sehr angenehm: Wir haben unsere Anfänge im Bundestag verglichen und einige Übereinstimmungen festgestellt: die Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden, die Befindlichkeiten der Fraktionen, die Aufregung vor der ersten Rede im Parlament. Ich wünsche Svenja Stadler viel Erfolg für ihre Arbeit im Bundestag. Die Lage auf der Welt und die großen nationalen Themen zeigen: Es gibt viel zu tun, und wir brauchen engagierte Leute, die Entscheidungen vorantreiben und durchsetzen können. Schön zu wissen, dass der Landkreis Harburg für die SPD wieder genauso eine Persönlichkeit nach Berlin geschickt hat!

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