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Vom 2. bis 11. Dezember 2007 reiste die Right Livelihood Foundation, auch unter dem Namen „Alternativer Nobelpreis“ bekannt, mit den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern durch Europa. Die Preisträger machten auch Station in Berlin. „Es geht darum, Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit zu finden. Denn warum sollen wir mit Problemen leben, die wir lösen können?“, betonte die stellvertretende Vorsitzende der Right Livelihood Foundation Monika Griefahn. Ob nun Louise und Percy Schmeiser, die sich seit Jahren für eine nachhaltige Landwirtschaft stark machen, oder die Kenianerin Dekha Ibrahim Abdi, die sich für das friedliche Miteinander der Kulturen und Religionen einsetzt, der Right Livelihood Award wurde auch in diesem Jahr an Menschen verliehen, die ihre Visionen in konkrete Projekte umsetzen.
Monika Griefahn ist es wichtig, dass die Arbeit der Preisträger international bekannter wird. „Friedensstiftenden Projekten muss eine Plattform gegeben werden. Diese Projekte zu fördern, das ist das Ziel der Right Livelihood Foundation“, betonte die stellvertretende Vorsitzende der Stiftung. Zusammen mit dem diesjährigen Preisträger Christopher Weeramantry, der sich seit Jahren für Menschenrechte und eine atomwaffenfreie Welt stark macht, sprach Monika Griefahn mit der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Die Ministerin war beeindruckt von Herrn Weeramantrys Arbeit. „Wenn man sieht, wer heute über Atomkraft verfügt, dann braucht man nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie viel vagabundierendes Material in falsche Hände gerät“, so Christopher Weeramantry.
Auf Einladung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), stellte ein weiterer Preisträger, Herr Dipal Barua vom bengalischen Non-Profit-Unternehmen „Grameen Shakti“, am 11. Dezember 2007 seine Arbeit in Berlin vor. Grameen Shakti hat es geschafft, mit Hilfe von Solar-Home-Systems auch in die entlegendsten Dörfer Bangladesh erneuerbare Energien zu transportieren. „Mit den Solar-Home-Systems bekämpft das Team von Grameen Shakti die Armut vor Ort, eröffnet Frauen und Männern berufliche Perspektiven und macht aktiven Umweltschutz“, lobte Monika Griefahn den Preisträger Dipal Barua. „Global denken und lokal handeln. Genau das haben Dipal Barua und seine Kollegen in die Tat umgesetzt. Ich wünsche mir mehr solche nachhaltigen und ressourcenschonenden Initiativen wie die von Grameen Shakti. Da können die Industriestaaten so einiges von den Schwellen- und Entwicklungsländern lernen“, so Monika Griefahn.
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