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Pressemitteilung 6/1999
Mittwoch, 24. Februar 1999
 
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100 Millionen für Lärmschutz an bestehenden Schienenstrecken

Die Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn teilt mit:

Der Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine hat bei der gestrigen Einbringung des Bundeshaushalts die Bereitstellung von 100 Millionen DM für Lärmschutzsanierung an bereits bestehenden Schienenstrecken angekündigt.

Im einzelnen sind - je nach örtlichen Verhältnissen - an besonders hoch belasteten Abschnitten der Bau von Lärmschutzwänden, der Einbau von Schallschutzfenstern sowie das "besonders überwachte Gleis" vorgesehen. Darüber hinaus ist beabsichtigt, in Abstimmung mit der DB AG den Lärm bereits an der Quelle durch Umrüstung des vorhandenen Güterwagenparks auf leisere Bremsen mit Verbundstoff-Bremsklötzen zu vermindern. Die DB AG führt bereits Versuche mit schalloptimierten Fahrzeugen durch, die - auch ohne Lärmschutzwände - zu einer merkbaren Verringerung der Schallimmissionen führen. Die hierzu entwickelten Fahrzeugkomponenten werden z.Zt. erprobt. Damit könnten z.B. lange bestehende Sorgenkinder wie in Jesteburg oder Seevetal verbessert werden.

Monika Griefahn erklärt, daß das Bundesminsterium für Verkehr für 1999 einen Betrag von 100 Millionen DM für ein Programm "Lärmschutz für Härtefälle an bestehenden Schienenstrecken" angemeldet hat. Für die Folgejahre sind Beträge in gleicher Höhe eingeplant.

Monika Griefahn hat in einem Schreiben die Gemeinden und den Landkreis aufgefordert, entsprechende Anträge zu stellen. Sie wird sich mit Nachdruck für eine Verwirklichung einsetzen.

 

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de