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Pressemitteilung 7/1999
Mittwoch, 24. Februar 1999
 
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100.000-Dächer-Programm gibt Impuls für den Hightech - Standort Deutschland

Mit dem seit dem 1. Januar 1999 laufenden 100.000-Dächer-Solarstrom-Programm setzt die neue Bundesregierung die Förderung alternativer Energien um. Das Programm ist auf sechs Jahre angelegt und wird von Regierung mit insgesamt 1 Milliarde unterstützt. Es kann davon ausgegangen werden, daß dies Investitionen von über zwei Milliarden DM auslöst.

Die Massenproduktion von Solarzellen soll weitergetrieben werden, damit diese Zukunftstechnologie billiger und damit interessanter für immer mehr Bürger wird. Dies ist gleichzeitig eine Förderung des Technologiestandortes Deutschland.

Wer eine solche Anlage auf seinem Dach haben will und sich über die Förderung informieren will, wendet sich einfach an sein örtliches Kreditinstitut. Informationen kann man auch bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau, die das Programm verwaltet, einholen. Die Hotline-Nummer ist: 069-7431-4340.

  • Es werden zinslose Darlehen über 10 Jahre vergeben, die in den ersten zwei Jahren tilgungsfrei sind. Die Hausbank kann auch dem Kundenden Barwert der Zinssubvention auszahlen und das Darlehen intern abwickeln.
  • Nach Ablauf von 9 Jahren wird die verbleibende Restschuld erlassen, wenn die Anlage noch nachweislich in Betrieb ist. Eine außerplanmäßige Rückzahlung des Darlehens ist jederzeit möglich.
  • Im Durchschnitt ergibt sich so eine Förderung von rd. 40% der Investitionskosten einer Solaranlage.
  • Strom, der nicht selbst gebraucht wird, kann ins öffentliche Netz eingespeist werden. Dafür gibt es Mindestvergütungen (16,53 Pfg./KWh bei Solarstrom).

Wer sich generell über Solarstrom informieren möchte, kann dies bei der "Bürgerinformation Neue Solartechniken" (BINE) tun.
Tel.: 0228-92 37 90
Fax: 0228-92 37 929
Email: bine@fiz-karlsruhe.de
Internet: http://bine.fiz-karlsruhe.de

Hauseigentümer, die sich für Solarstrom entscheiden, leisten, so Monika Griefahn, nicht nur Beitrag zum Umweltschutz, sondern sorgen auch für Beschäftigungsimpulse beim Handwerk und für bessere Chancen deutscher Hersteller auf dem Weltmarkt. Jeder kann mitbauen an der Brücke ins Solarzeitalter.

Monika Griefahn hofft, daß auch im Landkreis bei der hohen Bautätigkeit verstärkt die regenerativen Techniken Einzug halten und damit einen Beitrag zur Umsetzung der Beschlüsse von Rio (-25% CO2-Ausstoß) leisten.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de