Monika Griefahn, MdB für den Landkreis Harburg,
teilt mit, daß in den abschließenden Haushaltsberatungen in dieser
Woche in Bonn im Etat für Wirtschaft und Technologie 200 Millionen
DM für den Einsatz und die Förderung erneuerbaren Energien bereitgestellt
wurden.
"Mit diesem Beschluß sind wir jetzt auf dem richtigen
Weg", sagte Monika Griefahn. "Das Markteinführungsprogramm für erneuerbare
Energien ist ein Weg, an dem wir nicht vorbei können. Biomasse,
Solartechnik und andere alternative Energiegewinnungsformen werden
nun das Gewicht gewinnen, das wir für eine Modernisierung auch in
der Wirtschaft brauchen. Besonders bei uns im ländlichen Raum werden
wir zusätzliche Möglichkeiten z.B. für Gülle- oder Strohkraftwerke
eröffnen."
"Auch die Ökosteuer ist ein Mittel, um langfristig
nachwachsenden Rohstoffen eine Chance im Wettbewerb zu geben. Aus
Sicht der Landwirtschaft müssen herkömmliche Energien höher besteuert
werden, damit wir wie z.B. in Dänemark eine wettbewerbsfähige Struktur
für erneuerbare Energien bekommen", ist sich Monika Griefahn mit
Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke einig.
Landwirtschaftshaushalt beträgt für 1999 11,55
Milliarden DM.