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Pressemitteilung 39/1999
Mittwoch, 3. Dezember 1999
 
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Schreiben des Bahnchefs Hartmut Mehdorn in Sachen 3. Gleis

Nachfolgend wird die Antwort des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, auf das Schreiben der vier SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Struck, Monika Griefahn, Hedi Wegener und Arne Fuhrmann wiedergegeben:

Deutsche Bahn AG
Hartmut Mehdorn

Herrn
Dr. Peter Struck
Mitglied des Bundestages
Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Platz der Republik
11011 Berlin

Abdrucke an:
Herrn Arne Fuhrmann, MdB
Frau Monika Griefahn, MdB
Frau Hedi Wegener, MdB
Platz der Republik
11011 Berlin

29. November 1999

Sehr geehrter Herr Dr. Peter Struck,

besten Dank für Ihre gemeinsame Zuschrift mit den Abgeordneten Fuhrmann, Griefahn und Wegener, in der Sie sich als Abgeordnete aus der Region für den Neubau eines dritten Gleises zwischen Stelle und Lüneburg bzw. Uelzen einsetzen.

Es steht außer Frage, dass auch unter Zugrundelegung einer neuen Verkehrsprognose primär ein kapazitiver Bedarf zum Ausbau der Strecke Hamburg - Hannover insbesondere im Streckenabschnitt Stelle - Lüneburg besteht. Auch die von Ihnen angesprochene Wechselwirkung der Magnetschwebebahn zwischen Hamburg und Berlin und des Schienennetzausbaus zwischen Hamburg und Hannover hat Einfluss auf die Überlegungen und Ertüchtigung der Strecke zwischen Stelle und Lüneburg. Ich bin sicher, dass dies bei der anstehenden Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans Berücksichtigung findet und von uns unterstützt wird.

Wir bedauern, dass der kapazitive Ausbau zwischen Stelle und Lüneburg im Investitionsprogramm Schiene 1999 - 2002 unter den hoch prioritären Maßnahmen haushaltsbedingt keine Berücksichtigung finden konnte.

Wir werden daher prüfen müssen, ob sich im Rahmen dieses Investitionsprogramms andere Möglichkeiten finden lassen, schrittweise auf den kapazitiven Engpass in diesem Streckenabschnitt zu reagieren. Dazu werden wir, wie kürzlich von Herrn Münchschwander auf der Länderverkehrsministerkonferenz am 03./04.11.1999 zugesagt, mit allen Ländern konkrete Gespräche führen.

Mit freundlichen Grüßen

(H. Mehdorn)

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de