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Pressemitteilung 10/2000
Freitag, 14. April 2000
 
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Mögliche Ansiedlung eines Hightech-BP-Solarbetriebs im Lkr. Harburg

3. Pressemitteilung der deutschen BP vom 9. November 1999

Folgende Pressemitteilung hat die deutsche BP am 9. November 1999 veröffentlicht:

Machbarkeitsstudie über Solarproduktionsanlage in Deutschland
BP Solarex und Niedersachsen untersuchen den Markt

BP Solarex und das Land Niedersachsen wollen den Absatz von Dünnschicht-Solarmodulen im deutschen Markt fördern und untersuchen derzeit die Voraussetzungen für den Bau einer Solarmodulfabrik in Niedersachsen. Weitere Partnerschaften werden in Betracht gezogen, um für die Dünnschichttechnologie von BP Solarex neue Einsatzmöglichkeiten zu finden.

Ein Projektteam von BP Solarex und dem Land Niedersachsen wird eine Machbarkeitsstudie durchführen, die die Wirtschaftlichkeit einer Fabrik für Solarmodule aus amorphem Silizium untersuchen soll. Wenn das Projektteam eine solche Fabrik in Deutschland für sinnvoll hält, sollen dort Dünnschichtmodule aus amorphem Silizium zur Stromeinspeisung in das öffentliche Netz hergestellt werden. Diese Module sollen vorrangig als Elemente in der Gebäudegestaltung eingesetzt werden und zwar mit doppeltem Nutzen: sie dienen zum einen als Fassade und zum anderen als Energiequelle. Hierdurch lassen sich Synergieeffekte erzielen, die die Wirtschaftlichkeit von Solarenergie erheblich verbessern. Zu dem sind die Module auch für die herkömmliche Verwendung, für den schnell wachsenden Markt von Eigenheimdachsystemen und für den Export geeignet. Bei einem positiven Ergebnis der Machbarkeitsstudie wird damit gerechnet, daß die Produktionsanlage jährlich etwa 20 MW Solarmodule herstellen wird. Die Anlage würde vollautomatisiert sein und etwa 60 - 80 direkte Arbeitsplätze bieten.

Die Bundesregierung fördert die Entwicklung der Solarenergie in Deutschland mit verschiedenen Programmen, u.a. dem 100.000 Dächerprogramm für wohnwirtschaftliche Zwecke. Das Land Niedersachsen im besonderen will die Einführung neuer Technologien mit Aussicht auf kommerzielle Bedeutung in diesem Markt unterstützen. BP Vorstand Peter Knoedel sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt für den noch kleinen Solarmarkt in Deutschland: Die Hinwendung von herkömmlichen Solaranlagen zu Bauelementen mit dem Zusatznutzen der Solarstromerzeugung wird der Akzeptanz und Verbreitung der Solarenergie entscheidende Impulse geben, da dadurch auch der Preis für Solarstrom von heute rund 1,40 DM je kWh in den nächsten fünf Jahren deutlich wettbewerbsfähiger werden wird.

BP Solarex führt Erfahrungen und Technologien von Solarex und BP Solar zusammen und zählt bei einem Weltmarktanteil von 20 Prozent und einem Jahresumsatz von über 160 Millionen zur Spitze der internationalen Solarunternehmen. Mit Fabriken in vier Ländern - den USA, Spanien, Indien und Australien - produziert BP Solarex jährlich Solarprodukte von insgesamt rund 30 MW Leistung.

Unsere Pressesprecherin Dr. Claudia Braun beantwortet Journalistenanfragen zu allen Themen rund um die Deutsche BP AG: Tel. 040/63 95-26 80, Fax 040/63 95-21 95

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de