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Pressemitteilung 23/2000
Freitag, 27. Oktober 2000
 
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Die Rolle des deutschen Auslandsrundfunks Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Deutschen Welle vorgestellt

Monika Griefahn, Berichterstatterin der SPD-Fraktion für Auswärtige Kulturpolitik im Bundestagsausschuss für Kultur und Medien, nimmt zum heute in Berlin vorgestellten Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung Stellung:

"Das von Prof. Jo Groebel verfasste Gutachten zur Rolle des Auslandsrundfunks positioniert in einem Vergleich von fünf Ländern die Deutsche Welle im internationalen Kontext. Damit haben wir erstmals eine sachliche Grundlage für die weitere Diskussion um die Reform der Deutschen Welle. Das Gutachten behandelt notwendige Fragen, die im Zusammenhang mit dem sog. "Hanten-Papier" diskutiert werden. Klar ist, dass die SPD-Fraktion unabhängige journalistische Arbeit nicht in Frage stellt. Das Gutachten beschreibt auch die Rolle der Deutschen Welle als Kompensationsradio, dass in das Konzept der Auswärtigen Kulturpolitik als Instrument der Krisenprävention des Auswärtigen Amtes passt, sagte Monika Griefahn in Berlin.

"Die SPD-Fraktion", so Griefahn weiter, "wird weiterhin für die angemessene Finanzierung des Senders einstehen. Wir wollen einen effizienten und unabhängigen Auslandsrundfunk, der in der Welt ein adäquates Bild der Bundesrepublik vermittelt. Die Bedeutung von Information und Kommunikation im globalen Maßstab wird zunehmen. Für die Deutsche Welle bedeutet dies Umstrukturierungen vor allem im Online-Bereich."

Die SPD-Fraktion begrüsst den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz, die Kooperation von ARD, ZDF und Deutscher Welle weiter zu verhandeln. "Für uns ist es wichtig, dass zu einer fairen Kooperation kommt - auch mit dem DeutschlandRadio", sagte Monika Griefahn.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de