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Pressemitteilung 12/2001
Montag, 21. Mai 2001
 
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Deutsch-Französisches Hospitantenprogramm zwischen Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale

Deutsche und französische Abgeordnete haben sich vom 13. bis 16. Mai 2001 bereits zum zweiten Mal im Rahmen des deutsch-französischen Hospitantenprogramms zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Assemblée national getroffen.

Deutsch-Französisches Hospitantenprogramm
Deutsch-Französisches Hospitantenprogramm

Ziel der Hospitanzen ist es, die Zahl der dauerhaften persönlichen Kontakte zwischen den Mitgliedern der beiden Parlamente weiter zu erhöhen, und damit einen wichtigen Beitrag zur Vertiefung der Beziehungen zwischen der Assemblée nationale und dem Deutschen Bundestag zu leisten. Zu diesem Zweck wird jedem französischen Abgeordneten ein deutscher Paten-Abgeordneter zur Seite gestellt, der ihn individuell betreut. An dem Austauschprogramm beteiligen sich sieben deutsche und sieben französische Parlamentarier aller Fraktionen. Mit dabei war auch die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn, die die französische Abgeordnete Odette Grzegrzulka zu Gast hatte. Die Begegnung geht auf einen Beschluss des Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse und des Präsidenten der französischen Assemblée nationale Raymond Forni anlässlich des Treffens beider Präsidien am 23. Oktober 2000 in Paris zurück.

Zunächst besuchten die französischen Abgeordneten ihre jeweiligen deutschen Paten-Abgeordneten in deren Wahlkreisen. Monika Griefahn und Odette Grzegrzulka nahmen zunächst an der Jahrestagung des Museumsbundes in Hamburg teil, wo Monika Griefahn als Vorsitzende des Kulturausschusses Konzepte für die zukünftige Museumsarbeit in Deutschland vorstellte. Später begleitete die französische Abgeordnete Odette Grzegrzulka dann Monika Griefahn zu einer Bürgersprechstunde in Maschen, wo die französische Abgeordnete bemerkte, dass die Probleme der Bürger in Deutschland und Frankreich sehr ähnlich sind. Anschließend besuchten beide eine Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion, wo beide Abgeordneten vom Landrat Prof. Dr. Jens-Rainer Ahrens, vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Dietmar Stadie und den übrigen SPD-Kreistagsabgeordneten herzlich begrüßt wurden.

Am Montag Abend reisten beide gemeinsam nach Berlin. Dort nahm Odette Grzegrzulka am Arbeitsprogramm ihrer deutschen Kollegin während der zweiten Sitzungswoche im Mai teil. Ein Highlight war die Sitzung einer Arbeitsgruppe von SPD und Grünen gemeinsam mit dem Bundesaußenminister Joschka Fischer zu den nächsten Schritten für ein geeintes Europa. Auf diese Weise erhielt sie Einblick in die tägliche Arbeit des anderen Parlaments. Die Abgeordnetenpaare wurden außerdem vom französischen Botschafter Claude Martin und vom Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse empfangen. Odette Grzegrzulka und Monika Griefahn nahmen außerdem am Empfang des Bundeskanzlers im neuen Bundeskanzleramt teil, wo Monika Griefahn als Vizepräsidentin der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe die Dankesrede hielt. Alle Abgeordnetenpaare beschlossen die Arbeitsphase bei dem Europa-Kolloquium des Bundeskanzleramtes, des Berlin-Brandenburgischen Institutes und der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Monika Griefahn betonte in diesem Zusammenhang die besondere Bedeutung solcher Zusammenkünfte: "Das Europa, das wir uns vorstellen, soll ein demokratisches und friedliches sein. Das setzt Verständnis zwischen den Völkern dieses Kontinents voraus. In dem Wort Verständnis steckt das Verstehen. Sich zu treffen und zusammenzuarbeiten ist in meinen Augen der einfachste und beste Weg sich zu verstehen. Deswegen haben solche Treffen auch in Zukunft meine volle Unterstützung. Wenn die Zukunft Europas, wie die traditionell guten deutsch-französischen Beziehungen, von einer solchen Kultur des Dialogs geprägt ist, lässt sich das Beste hoffen. Voilà."

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de