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Pressemitteilung 24/2001
Donnerstag, 13. September 2001
 
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Besserer Hinweis auf die Gewerbegebiete in Winsen (Luhe) durch Beschilderung an der Autobahn 250 erreicht

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, eine bessere Beschilderung der Gewerbegebiete in Winsen (Luhe) zu erreichen. Gemeinsam mit der Winsener SPD-Ratsfraktion verfolgt Monika Griefahn seit längerem das Ziel, den LKW-Durchgangsverkehr aus der Winsener Innenstadt herauszuhalten. Nun werden die Winsener Gewerbegebiete besser an der Autobahn angekündigt und wird der Verkehr durch Beschilderung sinnvoller gelenkt.

Bereits im Juli hatte sich Monika Griefahn an das Straßenbauamt Verden mit der Bitte um eine bessere Beschilderung gewandt:

"Rat und Verwaltung der Stadt Winsen (Luhe) haben sich dem Vernehmen nach mehrfach [...] bemüht, eine bessere Ausschilderung der örtlichen Gewerbegebiete zu erreichen.

Sämtliche Gewerbegebiete der Stadt liegen in Winsen (Luhe) an der Osttangente oder in der unmittelbaren Umgebung und sind jedenfalls über die BAB-Abfahrt Winsen-Ost gut zu erreichen. Die Osttangente wurde als Entlastungsstraße gebaut und kann diese Funktion gut erfüllen und auch noch mehr Verkehr aufnehmen.

Leider verlassen jedoch schon viele Verkehrsteilnehmer vom Maschener Kreuz her kommend die A 250 schon bei der BAB-Abfahrt Winsen-West und fahren dann durch die Hamburger Straße, den Altstadtring und den Tönnhäuser Weg, also mitten durch Winsens Innenstadt und durch Wohngebiete.

Die Hamburger Straße befahren bereits jetzt (Verkehrszählung aus dem Jahr 2000) maximal 13.600 Fahrzeuge täglich. Ein ganz aktuelles Verkehrsgutachten prognostiziert einen Zuwachs auf 17.000 KFZ bis 2010. Dieses schafft massive Probleme, auch wenn sich der Verkehr im Rahmen der Widmung der Straße bewegt. Besonders problematisch ist der LKW- und der Schwerlastverkehr.

Eine gewisse Erleichterung könnte eintreten, wenn - wie bei vielen anderen Autobahnabfahrten üblich - auf die Gewerbegebiete Abfahrt Winsen-Ost - deutlich hingewiesen werden würde. Ein entsprechender Hinweis auf die Gewerbegebiete vom Maschener Kreuz kommend schon bei der Abfahrt Winsen-West auf dem Vorwegweiser (Zeichen 449) oder dem Ausfahrtschild (Zeichen 332) oder auch durch separate Beschilderung sowie ein weiterer Hinweis bei der Abfahrt Winsen-Ost wären sehr hilfreich. Ich bitte um wohlwollende Prüfung."

Das Straßenbauamt Verden kam der Bitte nach und wird für eine bessere Beschilderung sorgen. Im Antwortschreiben vom 6. September heißt es:

"Sehr geehrte Frau Griefahn,

die derzeitigen Regelungen lassen die von Ihnen vorgeschlagene ergänzende Wegweisung nicht zu.

In Absprache mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr soll jedoch probeweise eine Ausnahme gemacht werden.

An der Anschlussstelle Winsen-West in Fahrtrichtung Lüneburg werde ich auf dem Vorwegweiser das Ziel "Winsen-Ost" mit dem Piktogramm "Gewerbegebiete" ergänzen. Der Vorwegweiser und der Wegweiser an der Anschlussstelle "Winsen-Ost" werden ebenfalls mit dem Piktogramm "Gewerbegebiete" hinter dem Ausfahrziel "Winsen-Ost" ergänzt.

Ich hoffe, dem Anliegen der Stadt Winsen (Luhe) gedient zu haben. [...]"

Mit der neuen Beschilderung verbindet sich die Hoffnung, dass die Winsener Innenstadt in gewissem Umfang vom LKW-Durchgangsverkehr entlastet wird. Die widmungsgemäße Nutzung innerstädtischer Straßen durch LKWs wird durch die Beschilderung natürlich weder aufgehoben noch eingeschränkt.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn bedankt sich insbesondere beim Straßenbauamt Verden für die sachorientierte und flexible Prüfung und Entscheidung des Einzelfalls.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de