Vom 23. bis 25. September 2001 fand
in Berlin die Veranstaltung "Jugend und Parlament" statt.
Hierzu waren ca. 400 Jugendliche im Alter von 16 bis 24 Jahren aus
allen Bundesländern Gäste des Bundestages. Eingeladen
wurden die Jugendlichen von Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis. Des
weiteren waren ca. 20 junge Teilnehmer aus angrenzenden Nachbarstaaten
eingeladen.
Monika Griefahn mit Cornelia Walter
|
 |
Aus dem Landkreis Harburg war Cornelia
Walter aus Buchholz dabei. Hier ihr Bericht:
"Auf Einladung von Monika Griefahn
hatte ich die Chance, an dieser Veranstaltung teil zu nehmen. Während
meines dreitägigen Aufenthaltes in Berlin hatte ich die Gelegenheit,
die Arbeit des Parlamentes und der Abgeordneten kennen zu lernen.
Drei Tage lang konnten wir uns im
gesamten Reichstag frei bewegen und viele Abgeordnete und deren
Arbeit kennen lernen. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse begrüßte
uns im Plenarsaal, und nach einer Führung durch den Reichstag trafen
wir die einzelnen Fraktionen in ihren Fraktionssälen. In 16 verschiedenen
Arbeitskreisen, die sich mit aktuellen politischen Themen befassten,
diskutierten wir mit Abgeordneten. In diesen Arbeitskreisen bereiteten
wir auch die Plenarsitzung vor, die am letzten Tag den Abschluss
bilden sollte. Aus aktuellem Anlass wurde kurzfristig der 16. Arbeitskreis
zum Thema "Internationaler Terrorismus - Gefahr für den Weltfrieden"
aufgenommen. Ich konnte in diesem Arbeitskreis mitarbeiten, und
wir diskutierten mit je zwei Abgeordneten der CDU und der SPD sowie
mit dem ehemaligen Außenminister Klaus Kinkel. Am meisten wurde
über eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einem Kampfeinsatz
in Afghanistan diskutiert.
Den Abschluss der Veranstaltung
"Jugend und Parlament" bildete eine Plenarsitzung im Plenarsaal
unter Leitung des Präsident des Bundestages bzw. der Vizepräsidentinnen
und Vizepräsidenten. Nach den Regeln, die auch für die Abgeordneten
gelten, wurden die Arbeitsergebnisse der Arbeitskreise vorgetragen
und diskutiert, sowie Beschlüsse über Resolutionen gefasst. Durch
die unterschiedlichen Meinungen der Teilnehmer waren nicht alle
Entscheidungen eindeutig, und so wurde das Ergebnis der Abstimmung
durch einen Hammelsprung festgestellt.
Für mich war die Veranstaltung ein
voller Erfolg. In diesen drei Tagen habe ich viel über die Arbeit
des Bundestages gelernt. Höhepunkt der Veranstaltung war für mich
die Sitzungen im Plenarsaal. Beeindruckt war ich ebenfalls über
die viele Zeit, die sich die Abgeordneten für uns genommen haben,
obwohl gerade die Haushaltswoche nachgeholt wurde."