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Pressemitteilung 2001
Freitag, 16. November 2001
 
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Der Ausschuss für Kultur und Medien befasst sich mit der Filmförderung

Der Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages hat sich in seiner heutigen Sitzung mit dem Thema "Filmförderung" befasst. Aus diesem Anlass hat der Beauftragte der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, Staatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, das filmpolitische Konzept der Bundesregierung vorgestellt. Hierzu erklärt die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, Monika Griefahn, MdB:

Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den deutschen Film als Kulturgut und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft sind zentrale Anliegen des Ausschusses für Kultur und Medien. Wir wollen zum einen die enge Abstimmung zwischen Bund und Ländern, zum anderen die volle Ausschöpfung des Spielraums, der in unserer Verantwortung liegt.

Staatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin hat heute mit dem Filmkonzept der Bundesregierung einen umfangreichen Katalog an konkreten Vorschlägen zur Reform der Filmförderung und zur Aufwertung des deutschen Films vorgelegt. Damit hat er den Schritt von der notwendigen Diagnose, die wir im Bündnis für den Film begonnen haben, zur Therapie vollzogen. Die Fraktionen im Ausschuss haben den pragmatischen Reformentwurf der Bundesregierung begrüßt.

Zu den Schwerpunkten dieses filmpolitischen Konzeptes gehören:

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Verstärkung der Anreize für den wirtschaftlichen Erfolg der einzelnen Filmproduktionen (Ausbau der kriterienbasierten Referenzfilmförderung)
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Gezielte Verbesserung der Rahmenbedingungen künstlerischer Kreativität (Drehbuchförderung, etc.)
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Stärkung der Rolle der unabhängigen Filmproduzenten als zentrale Akteure
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Koordination der Außenrepräsentanz des deutschen Films
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Aufwertung der kulturellen Bedeutung des deutschen und europäischen Films (Bildungswesen, Archive, Festivals, Preisverleihungen)

Ziel dieser Reform ist es, den tiefgreifenden Strukturwandel der deutschen Filmwirtschaft in eine Chance für den deutschen Film umzuwandeln und seine Rolle im In- und Ausland aufzuwerten. Dies umfasst sowohl die Erhöhung des Marktanteils des deutschen Films in Deutschland und Europa als auch die Aufwertung der deutschen Filmkunst auf den internationalen Festivals.

Ich begrüße sehr, dass die Bundesregierung neue Impulse für die Attraktivität des deutschen Films geben will. Wir werden noch viel zu tun haben, um den Marktanteil von unter 20 Prozent in Deutschland wie in Frankreich auf rund 50 Prozent zu steigern. Dennoch hofft der Kulturausschuss, dass ein Beitrag durch die Reformvorschläge geleistet werden kann.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de