Der französische Botschafter in
Deutschland, Claude Martin, hat am 11.9.2002 in seiner Berliner
Residenz im Namen des Staatspräsidenten Chirac Frau Monika Griefahn
den Orden eines Ritters der Ehrenlegion verliehen. Dies ist der
höchste Orden, den der französische Staat zu vergeben hat.
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Das Foto zeigt den französischen Botschafter
Claude Martin und Monika Griefahn MdB
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An der feierlichen Zeremonie nahmen
Kulturstaatsminister Prof. Julian Nida-Rümelin, der Vorsitzende
des Auswärtigen Ausschusses Hans-Ulrich Klose, der Chef der Berliner
Staatskanzlei André Schmitz, der Bürgermeister der Heimatstadt Buchholz
Norbert Stein, hochrangige Vertreter der französischen Botschaft,
sowie zahlreiche Freunde und Weggefährten der Geehrten teil.
Der Botschafter Claude Martin sagte
in seiner herzlichen Ansprache: "Heute wollen wir vor allem die
Freundin Frankreichs ehren. Auf jeder Ihrer Lebensetappen war die
Verbindung zu Frankreich deutlich, auch wenn die Region, aus der
Sie kommen, zum englischen Königreich gehörte und eher im Ruf steht,
angelsächsischen Einflüssen unterworfen zu sein. Sie sind zu dieser
herkömmlichen Meinung der lebendige Gegenbeweis!"
Staatsminister
für Kultur Prof. Julian Nida-Rümelin,
Monika Griefahn und der französische Botschafter
in Deutschland S.E. Claude Martin
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Monika Griefahn stellte in ihrer
Rede die wichtige Rolle des deutsch-französischen Jugendwerkes und
der Städtepartnerschaften für die deutsch-französischen Beziehungen
dar. Ihnen komme eine ebenso bedeutende Rolle zu, wie den Gesprächen
und diplomatischen Kontakten auf höchster Ebene. Erst durch die
tatsächlichen Begegnungen von Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen
werde die Basis für eine lebendige und zukunftsträchtige Bindung
zwischen den beiden Staaten gelegt.
Beide Staaten hätten auch weiterhin
eine Motorrolle für die Einigung und die Erweiterung Europas.
"Die Zusammenarbeit und Freundschaft ist nicht selbstverständlich
und muss immer wieder neu erarbeitet werden. Ich freue mich und
bin geehrt, dass die französische Regierung mit der ich nicht nur
spannungsfreie Erlebnisse hatte (besonders in Umweltfragen und zu
Greenpeace-Zeiten), dennoch meine dreißigjährigen Aktivitäten im
deutsch-französischen Kontext würdigt."