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Pressemitteilung 22.11.02
Freitag, 22. November 2002
 
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Monika Griefahn stellte ihre Mitarbeiter vor
Gunda Ströbele ist Ansprechpartnerin für SFA

Nach einigen Marathon-Sitzungswochen des Bundestages in Berlin kam die Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn nach Fallingbostel, um ihre Wahlkreismitarbeiter vorzustellen und über ihre in dieser Legislaturperiode übernommenen Ämter zu informieren. Da ihr Wahlkreis nun doppelt so groß sei wie in der vorhergehenden Wahlperiode, so die Abgeordnete, habe sie sich entschlossen, für jeden Bereich einen Mitarbeiter einzustellen. Matthias Westermann hat ihr bereits in der letzten Wahlperiode seit 1998 im Landkreis Harburg zur Seite gestanden. Für den Bereich Soltau-Fallingbostel ist Gunda Ströbele aus Neuenkirchen (Tel. 05195-5050) Ansprechpartnerin für alle Belange. Sie war bereits über neun Jahre für den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Bundestagsabgeordneten Kurt Palis tätig.

Monika Griefahn wurde erneut als Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien gewählt. Neu ist ihr Amt im Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion, außerdem ist sie Mitglied im Vorstand der SPD-Landesgruppe Niedersachsen. Im Auswärtigen Ausschuss hat sie bereits als stellvertretendes Mitglied aktiv mitgearbeitet und ist auch jetzt wieder dabei. Neu ist ihre stellvertretende Mitgliedschaft im Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Der Verbraucherschutz liegt ihr sehr am Herzen. Weitere wichtige Bereiche sind für Monika Griefahn die Völkerverständigung sowie die Umwelt. So ist sie stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe, Mitglied der deutschen OSZE-Parlamentarierdelegation sowie Vizevorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Umwelt der OSZE-Parlamentarierversammlung. Für ihre Bemühungen um die deutsch-französische Freundschaft war ihr im September eine besondere Ehrung zuteil geworden: die Bundestagsabgeordnete wurde zur Ritterin der Ehrenlegion der Französischen Republik geschlagen.

Bei den zahlreichen weiteren Ämtern und Funktionen liegt ihr das Amt als Vizevorsitzende des Vorstandes und Mitglied der Jury der "Right Livelihood Award"-Foundation, Stockholm, besonders am Herzen, der sich mit dem alternativen Nobelpreis befasst. "Hier werden Projekte aufgezeigt, die positiv sind", erläuterte sie. Als Mitglied im Kuratorium "Qualität und Sicherheit für Lebensmittel vom Erzeuger bis zum Verbraucher" ist ihr wichtig, "dass die Transparenz in der Kette vom Erzeuger bis zum Verbraucher dargestellt wird, neue Herkunftsbezeichnungen geschaffen werden, um das Vertrauen der Verbraucher in die Lebensmittel herzustellen". Monika Griefahn ist übrigens die Initiatorin den "Arbeitskreises Gesicht zeigen!", der im Landkreis Harburg der Fremdenfeindlichkeit entgegen tritt. Alle gesellschaftliche Gruppen und Parteien arbeiten an diesem Ziel mit.

Danach stellte sich Monika Griefahn den vielen Fragen der anwesenden Journalisten zum politischen Geschehen im Berlin. Im ersten Durchgang seien es nur "Pflaster" für den kranken Etat, ein Reagieren mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Welche Schritte mittel- und langfristig zur Besserung und Stabilisierung beitragen werden, so die Abgeordnete, werden die weiteren Beratungen im nächsten Jahr zeigen, die am 9. und 10. Januar mit einer Klausurtagung beginnen. Sie trat dem Eindruck entgegen, die aktuellen Probleme seien ausschließlich hausgemacht. Die allgemeine politische und wirtschaftliche Lage nach dem 11. September sowie die drohende Kriegsgefahr im Irak seien weitere Ursachen, die ein exportorientiertes Land wie Deutschland besonders treffen. Der positive Trend der Globalisierung fehle. Ob sie denn nicht selbst frustriert sei angesichts der Probleme, wurde sie gefragt. "Nein", so die Abgeordnete. "Es ist nicht nur frustrierend, sondern bedeutet auch den Wunsch anzupacken."

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de