Von April bis Ende Juli 2003 war
Amerikanerin Annika Howe aus Michigan als Praktikantin im Büro von
Monika Griefahn im Rahmen der 'Internationalen Parlamentspraktika'
des Deutschen Bundestages tätig.
Das
Foto zeigt Annika Howe und Monika Griefahn
im Berliner Büro. |
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Ziel des Programmes ist es, hochqualifizierten
Hochschulabsolvent/ innen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie
den USA durch eigene Mitarbeit einen differenzierten Einblick in
das Parlaments- und Regierungssystem der Bundes-republik Deutschland
zu vermitteln.
Zusätzlich zum Praktikum im Büro
von Monika Griefahn besuchte Annika Howe den Landkreis Harburg.
Der Wahlkreisbesuch fand in der dritten Aprilwoche statt und bot
viele Möglichkeiten, bürgernahe Politik kennenzulernen. Bei den
Bürgersprechstunden, Terminen in Schneverdingen, der Rede am 1.
Mai in Soltau oder bei der Geburtstagsfeier des Buchholzer Bürgermeisters
Norbert Stein hat man sie vielleicht gesehen.
Der Alltag einer Praktikantin bei
Frau Griefahn hat den Vorteil, dass man nicht unterfordert wird:
größere Rechercheprojekte, das Verfassen von Redebausteinen und
Pressemitteilungen gehören zu den üblichen Aufgaben - nicht bloß
Kopieren und Kaffee machen! Außerdem wird Annika Howe am Ende des
Programmes eine schriftliche Arbeit zu den Bundestagsarchiven geben,
die sich mit den Folgen der EU-Erweiterung auf die deutsche Wirtschaft,
Gesellschaft und Außenpolitik befasst.
In der Zukunft möchte Frau Howe,
die Internationale Beziehungen und Germanistik studierte, in Deutschland
journalistisch tätig sein und ein weiteres Aufbaustudium in Internationalen
Beziehungen absolvieren.
Monika Griefahn sagte zum Abschluß
des Programmes: "Die Internationalen Parlamentspraktika des Bundestages
sind eine hervorragende Möglichkeit für junge ambitionierte Leute
aus der ganzen Welt, Theorie und politische Praxis in einer funktionierenden
Demokratie hautnah zu erleben. Wir haben auf diese Weise viele Freunde
weltweit gewonnen. Ich habe inzwischen drei Teilnehmer in den letzten
Jahren bei mir gehabt. Es haben sich inzwischen in sehr vielen Ländern
Netzwerke von Ehemaligen gegründet, die die Gedanken und Erfahrungen
aus Deutschland in ihre Länder hinein tragen. Wir haben viele junge
Botschafter für unser Land gewonnen."