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Pressemitteilung 24.03.03
Montag, 24. März 2003
 
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Monika Griefahn besuchte die Musikschule Soltau

Am letzten Freitag besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn die Musikschule für den Altkreis Soltau e.V., um sich über das schulische Angebot und aktuelle Probleme zu informieren. Monika Griefahn wurde nach der letzten Bundestagswahl erneut zur Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien gewählt.

(von links) Friderike Kemlein, Monika Griefahn, Klaus Doppke und Hartwig Wulfes verfolgten im Ballettsaal die Proben einer Ballettgruppe, die für einen bevorstehenden Auftritt probte.
(von links) Friderike Kemlein, Monika Griefahn, Klaus Doppke
und Hartwig Wulfes verfolgten im Ballettsaal die Proben einer
Ballettgruppe, die für einen bevorstehenden Auftritt probte.

Die Musikausbildung allgemein und speziell die musikalische Förderung Kinder und Jugendlicher liegt ihr am Herzen. In ihrem Heimatlandkreis Harburg wird derzeit die kulturelle Förderung stark zurückgefahren und besonders alle "Jugendinitiativen auf Null gesetzt." Eine Maßnahme, die sie nicht nachvollziehen kann. "Musikalische Förderung ist nicht nur eine freiwillige Aufgabe, sondern vielmehr eine Pflichtaufgabe", stellte sie besonders unter Hinweis auf die Studie von Prof. Dr. Günther Bastian vom Institut für Musikpädagogik der Goethe-Universität Frankfurt heraus.

Eine Langzeitstudie von 1992 bis 1998 an Berliner Grundschulen mit musikbetonten Schulzügen und zwei Vergleichsschulen mit konventionellem einstündigen Musikunterricht brachte als wesentliches Ergebnis, dass mehrjährige Musikerziehung in musikbetonten Grundschulen unter anderem zu einem signifikanten IQ-Zugewinn führt und Kindern mit Konzentrationsdefiziten besonders nützt. Die sozialen Kompetenzen werden gefördert. Monika Griefahn verweist gerne darauf, dass es nicht heißen sollte "Mathematik oder Musik", sondern: "Wer Musik macht, ist auch in Mathematik besser." Und schmunzelnd verwies sie auf ein Zitat von Bundesinnenminister Otto Schily: "Wer Musikschulen schließt, gefährdet die innere Sicherheit."

Bei Hartwig Wulfes, dem Leiter der Musikschule, hatte die Bundestagsabgeordnete "gleich einen Stein im Brett", wie er sagte, denn auch er hält die Ergebnisse der Bastian-Studie für sehr wichtig. Gemeinsam mit Friderike Kemlein und Klaus Doppke, dem Vorsitzenden des Trägervereins, informierte er die Besucherin über das Unterrichtsangebot sowie aktuelle Probleme und die geplante Schaffung einer kreisweit tätigen Musikschule. Man nutzte die Möglichkeit, beim Ballettunterricht und einer Orchesterprobe vorbeizuschauen.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de