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Pressemitteilung 29.04.03
Dienstag, 29. April 2003
 
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Neue Überlegungen zur Autobahnabfahrt Scharrl

Es gibt wieder eine neue Bewegung bezüglich der Autobahnabfahrt bei Scharrl, regional als "Zentralheide" bezeichnet. Gerade rechtzeitig zum Besuch im Verwaltungsausschuss der Stadt Schneverdingen erhielt die Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn auf ihre Anfrage einen neuen Bescheid hinsichtlich der von der Region gewünschten zusätzlichen Autobahnabfahrt bei Scharrl. Angelika Mertens, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, informierte die Abgeordnete über eine Planungsbesprechung mit der Auftragsverwaltung Niedersachsen Ende März in Hannover.

Auch die Stadt Schneverdingen ist sehr an der Schaffung einer zusätzlichen Autobahnabfahrt bei Scharrl interessiert (von rechts: Monika Griefahn, MdB, Bürgermeister Fritz-Ulrich Kasch und Annika Howe, eine parlamentarische Praktikantin aus den USA).
Auch die Stadt Schneverdingen ist sehr an der Schaffung einer
zusätzlichen Autobahnabfahrt bei Scharrl interessiert (von rechts:
Monika Griefahn, MdB, Bürgermeister Fritz-Ulrich Kasch und
Annika Howe, eine parlamentarische Praktikantin aus den USA).

Dabei wurden die Argumente für beziehungsweise gegen eine zusätzliche Anschlussstelle bei Scharrl nochmals erörtert. Von Seiten der Auftrags-verwaltung war ein dem Bundesver-kehrsministerium bisher nicht bekannter Aspekt angesprochen worden, wonach in Belastungsspitzen auf der A 7 im Bereich der Anschlussstelle Soltau-Ost Stauerscheinungen beobachtet wurden, die durch einen Rückstau auf der in diesem Bereich verlaufenden B 71 ver-ursacht werden. "Ich führe dies zurück auf den Heide Park- sowie Militär-Verkehr", erklärte Monika Griefahn und zeigte sich darin einig mit ihrem Landtagskollegen Dieter Möhrmann, der sich ebenfalls seit Jahren für die Schaffung der zusätzlichen Anschlussstelle "Zentralheide" einsetzt.

Auch die "Heideregion", der Zusammenschluss von Kommunen im Norden des Landkreises, hat sich hier stets mit allen Mitteln bemüht, weil die Einrichtung dieser zusätzlichen Abfahrt als sehr wichtig für die gesamte Region angesehen wird. Die SPD-geführte Landesregierung habe dieses Projekt ständig mit allen ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützt, erläuterte Dieter Möhrmann, und auch unter der jetzigen Landesregierung werde sich an der Sichtweise nichts ändern.

Die Überlegungen zur B 71 werden von Monika Griefahn begrüßt, jedoch erwartet die Abgeordnete auch eine Akzeptanz der Argumente hinsichtlich der B 3, die in Soltau stark belastet wird, was zu Staus in Verkehrsspitzenzeiten führt. Außerdem könnte der Vorschlag des Verkehrsplaners, die B 3 dadurch zu entlasten, indem sie von Soltau in der Ortschaft Heber in Richtung A 7 zu einer Abfahrt "Zentralheide" abgeführt wird, nicht nur eine verkehrsmäßige Entlastung für Soltau bedeuten, sondern würde zugleich für den Bund eine Entlastung mit sich bringen, da die B 3 in Richtung Soltau dann abgestuft werden könnte. "Dieter Möhrmann und ich wünschen uns sehr, gemeinsam mit der Heideregion, dass wir in der Frage der zusätzlichen Autobahnabfahrt endlich weiterkommen, denn die Bemühungen laufen schon seit über 10 Jahren", erklärte Monika Griefahn abschließend. "Wir werden hier weiter am Ball bleiben."

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de