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Das Land Niedersachsen hat sich in Beantwortung einer Kleinen Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Dieter Möhrmann eindeutig für den Erhalt des Autobahnzuganges über die Rastanlagen Allertal Ost und West ausgesprochen. „Ich hätte es allerdings lieber gesehen“, so die Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn, „wenn das Land Niedersachsen endlich auf die Anfrage des Bundesministeriums für Verkehr geantwortet hätte. Da es sich um den Zugang zu einer Bundesautobahn handelt, entscheidet letztlich das Bundesverkehrsministerium. Dieses wartet seit April des letzten Jahres auf konkrete Äußerungen des Landes Niedersachsen zu den Vorschlägen des Bundes.“
Wie das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen die Abgeordnete aktuell informierte, hatte der Bund dem Land Niedersachsen im April des letzten Jahres vorgeschlagen, auf der Westseite für den ausfahrenden Verkehr vor der Rastanlage eine gesonderte Ausfahrrampe mit einer Verbindung zur L 180 vorzusehen. Der einfahrende Verkehr sollte über die Sammelfahrgasse am Ende der Rastanlage einfahren können. Für die andere Seite der A 7 ist eine ähnliche Lösung vorgeschlagen worden. Diese Möglichkeiten für Allertal Ost und West würden eine Ausnahmeregelung darstellen.
Ebenfalls im April des letzten Jahres hatte das Land Niedersachsen, wie das Bundesverkehrsministerium informierte, dem Bund mitgeteilt, dass der ein- und ausfahrende Verkehr an Autobahnrastanlagen einer auf den Einzelfall bezogener Prüfung bedürfe. Die entsprechenden Untersuchungen sollten vom Land vorgenommen werden und danach sollte jeder Einzelfall aufgrund der Untersuchungsergebnisse bewertet werden. „Hier liegt der schwarze Peter also beim Land. Offensichtlich ist bisher versäumt worden, das Bundesverkehrsministerium über die Ergebnisse, die in der Antwort auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Möhrmann erwähnt worden sind, zu informieren“, fasste Monika Griefahn zusammen. „Schade, dadurch wurde nur unnötig lange Unruhe in der Region geschürt.“
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