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Pressemitteilung 25/2004
Donnerstag, 15. April 2004
 
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Zwei amerikanische Austauschschüler lernen den Landkreis Harburg kennen

Gleich zwei amerikanische Austauschschüler sind zurzeit im Landkreis Harburg: John David Matters und Ashley Beek. Der Austausch erfolgt im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms, einem Gemeinschaftsprogramm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA. Für beide Austauschschüler, die seit Juli 2003 für ein Jahr in Deutschland sind, hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn die Patenschaft übernommen.

Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Theo Dahlheimer, John David Matters, Monika Griefahn, Ashley Beek und Bärbel Behneke
Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Theo Dahlheimer, John David Matters,
Monika Griefahn, Ashley Beek und Bärbel Behneke

John David Matters (19) kommt aus Lodi (Kalifornien). Er besucht derzeit die 11. Klasse des Gymnasiums Kattenberge in Buchholz und will nach seinem Austauschjahr möglicherweise Physik, Mathematik, Deutsch oder / und Musik studieren. In seiner Freizeit spielt er Fagott (seit 4 Jahren) und Dudelsack (seit 1 ½ Jahren), schaut gelegentlich das „Großstadt-revier“ und lernt Land und Leute kennen. Seine Gasteltern sind Silvia und Theo Dahlheimer aus Itzenbüttel / Jesteburg.

Ashley Beek (16) kommt aus Charles City (Iowa). Sie besucht das Albert-Einstein-Gymnasium in Buchholz und strebt einen internationalen Job in der Computer- und Internetbranche an. „Meinen ersten Monat war ich nicht in Deutschland, sondern in Bayern“, berichtet Ashley Beek mit einem Schmunzeln vom Beginn ihres Austauschjahres. In ihrer Freizeit ist sie viel mit Freunden und Bekannten unterwegs. Neben der Schule besucht sie einen Deutschkurs der Kreisvolkshochschule und hat in kurzer Zeit bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Ihre Gasteltern sind Bärbel und Klaus-Peter Behneke aus Jesteburg.

John David Matters und Ashley Beek können beide auf deutsche Vorfahren zurückblicken. Beide haben übrigens auch schon ein Berufspraktikum hinter sich. Beide Austauschschüler fühlen sich in Deutschland wohl und würden sich immer wieder für einen Auslandsaufenthalt entscheiden.

Monika Griefahn freut sich über die positive Resonanz auf das Parlamentarische Patenschafts-Programm. Sie sieht die jungen Amerikaner in Deutschland und die jungen Deutschen in Amerika als „Botschafter ihres Landes, die zur Vertiefung der deutsch-amerikanischen Freundschaft beitragen“.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist ein zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA vereinbartes Jugendaustauschprogramm. Es wurde 1983 von den beiden Häusern beschlossen, um der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung der freundschaftlichen Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, zu vermitteln. Das Programm sieht einen einjährigen Aufenthalt von jungen Deutschen und jungen Amerikanern im jeweiligen Gastland vor. Mitglieder des Deutschen Bundestages übernehmen in dieser Zeit die Patenschaft für die Jugendlichen.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de