Monika Griefahn, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag erklärt:
"Nachdem die beunruhigende Nachricht aus Kiel zu vernehmen war, dass es in Schleswig-Holstein bald kein Amt des Kulturministers geben solle, sind die jüngsten Überlegungen nun fast absurd. Kultur nicht einmal mehr in der Staatskanzlei anzusiedeln, sondern stattdessen die ehrenamtliche Minderheitenbeauftragte Caroline Schwarz dafür verantwortlich zu machen, ist ein Desaster.
Im Vergleich zu den vorherigen Überlegungen ist das eine Verschlimmbesserung. Wenn Kultur nur noch ehrenamtlich stattfindet und dementsprechend auch die finanziellen Mittel gestaltet werden, sehe ich schwarz für die Kultur in Schleswig-Holstein. Ein Hohn, wer da noch vom verfassungsrechtlichen Auftrag der Länder für die Kultur spricht. In solch einer Verfassung ist die Kultur keinen Pfifferling wert!"