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Pressemitteilung
Montag, 25. April 2005
 
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Deutsch-Französisches Jugendwerk wird durch die Reform gestärkt

Monika Griefahn, MdB, stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag und Berichterstatterin der SPD erklärt:

„Das Deutsch-Französische Jugendwerk hat über 40 Jahre gute und wichtige Arbeit geleistet. Ich freue mich, dass wir mit der jetzt eingeleiteten Reform diese wertvolle Organisation stärken und für die Zukunft rüsten.“

Am 26. April 2005 unterzeichnet Bundesministerin Renate Schmidt gemeinsam mit ihrem französischen Amtskollegen sowie den beiden Außenministern und der Bevollmächtigten für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit ein Abkommen zur Reform des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW). Das neue Abkommen hat zum Ziel, die seit fast vierzig Jahren unveränderten Strukturen des Deutsch-Französischen Jugendwerks den aktuellen Anforderungen an diese binationale Organisation anzupassen.

Seit dem 22. Oktober 2003 hatte es eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Deutschen Bundestages und der Französischen Nationalversammlung gegeben, die sehr genau die Arbeit und die Struktur des DFJW untersuchte. Innerhalb eines kurzen Zeitraums von neun Monaten erarbeitete diese Arbeitsgruppe einen umfassenden Bericht zur Notwendigkeit der Reform des Deutsch-Französischen Jugendwerks.

Ziele der Reform sind:

  • Fortentwicklung des DFJW in Bezug auf die veränderten Rahmenbedingungen (Wiedervereinigung, Erweiterung der EU, Globalisierung)
  • Neudefinition der Ziele des Jugendwerks, die Beziehungen zwischen der deutschen und der französischen Jugend innerhalb eines erweiterten Europas zu fördern
  • Sicherstellen eines effizienten, offenen und transparenten Managements des DFJW.

Monika Griefahn dazu: „Die Abgeordneten der gemeinsamen Arbeitsgruppe sind davon überzeugt, dass es eine umfassende Reform des Deutsch-Französischen Jugendwerks braucht. Eine binationale Institution wie das Jugendwerk muss sich auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen und sich darin neu positionieren. Den eingeleiteten Reformprozess werden wir in den Parlamenten kritisch begleiten.“

„Ich selbst habe im Jugendwerk gearbeitet und engagiere mich seit 30 Jahre intensiv im Deutsch-Französischen Austausch. Auch deswegen ist es mir ein persönliches Anliegen, dass diese wichtige Institution im europäischen Kontext erhalten bleibt.“

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de