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Pressemitteilung
Freitag, 20. Mai 2005
 
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Umsetzung von Hartz IV:
Monika Griefahn und Lars Klingbeil informierten sich bei der Agentur für Arbeit


Die SPD-Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn und
Lars Klingbeil (sitzend) schauten sich am Computer die
Arbeitsangebote im neu gestalteten Eingangsbereich der
Geschäftsstelle Soltau an, unterstützt von Hartwig Mienert
(links), dem Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Soltau,
und Harald Eitge (rechts), dem Vorsitzenden der Geschäftsführung
der Agentur für Arbeit Uelzen.

Auf Einladung der Agentur für Arbeit Uelzen führten die SPD-Bundestags-abgeordneten Monika Griefahn und Lars Klingbeil ein Informationsgespräch in der Soltauer Geschäftsstelle, um sich vor Ort über die Umsetzung von Hartz IV zu informieren und die dort gewonnenen Anregungen in ihre politische Arbeit in Berlin einfließen zu lassen. Auch mit dem optierenden Landkreis Soltau-Falling-bostel wurde bereits ein Gespräch geführt. Harald Eitge, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Uelzen, warb dabei eindringlich für das so genannte Kooperationsmodell, das „Uelzener Modell“, das von der Agentur für Arbeit Uelzen entwickelt wurde.

Es habe, so Eitge, den großen Vorteil, dass die Betreuung sämtlicher Kunden aus den Bereichen Sozialgesetzbuch (SGB) II und III in einer Hand liege. Dies seit weder bei Bildung einer Arbeitsgemeinschaft noch bei Wahrnehmung der Option durch den Landkreis gegeben. Die Betroffenen wüssten meist zunächst gar nicht, zu welchem Bereich sie gehören. So könne es problemlose Übergänge zwischen dem Arbeitslosengeld und dem Arbeitslosengeld II geben. Auch alle Ausbildungsplatzsuchenden nach den SGB II und III würden eine Gleichbehandlung erfahren. Die Agentur für Arbeit Uelzen sei im Bereich des Kooperationsmodells ein Service Center für alle Kunden.

Im Bereich des Landkreises Soltau-Fallingbostel, der zu den optierenden Landkreisen im Land Niedersachsen gehört und somit für die Empfänger von Arbeitslosengeld II und alle Leistungen nach dem SGB II zuständig ist, gebe es häufig eine Konkurrenzsituation, erläuterte Harald Eitge. Die Agentur für Arbeit wie auch der Landkreis bemühen sich bei Arbeitgebern in der Region um Arbeits- und Ausbildungsplätze. Auch Harald Mienert, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Soltau, bedauerte diese Doppelbetreuung der Arbeitgeber, hob jedoch hervor: „Mit dem Landkreis haben wir eine sachliche Zusammenarbeit im operativen Bereich.“ Es werde gemeinsam an einer guten Zusammenarbeit zwischen der Agentur für Arbeit und dem Landkreis gearbeitet. So finde die Erstorientierung für Ausbildungsplatzsuchende über die Berufsberatung der Agentur für Arbeit statt und werde dann über den Landkreis weitergeführt. „Da haben wir in der Praxis eine gute Lösung gefunden.“

Die gute Zusammenarbeit wurde von Monika Griefahn und Lars Klingbeil als sehr wichtig angesehen. „Für 80 % der Bundestagsabgeordneten war eine Bündelung der Kompetenzen und eine gute Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen der wichtigste Grund bei der Verabschiedung des Gesetze“, hob Monika Griefahn hervor. Konkurrenzsituationen sollten vermieden werden. Es gehe um das klare Ziel, mit gemeinsamer Anstrengung möglichst viele Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, waren sich die beiden Bundestagsabgeordneten einig. Lars Klingbeil hob hervor, dass bei der Betreuung der Arbeitslosen der Betreuungsschlüssel früher bei 750 Fällen pro Bearbeiter gelegen habe. „Diese Zahl wurde inzwischen deutlich nach unten korrigiert.“ Eine Bitte gab Harald Eitge den beiden Bundestagsabgeordneten mit auf den Weg nach Berlin: „Bei der Auswertung der Umsetzung des Hartz IV-Gesetzes werden nur die Arbeitsgemeinschaften und die Optionslösung bewertet. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass auch das Kooperationsmodell mit einbezogen wird.“

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de