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Freitag, 12. August 2005
 

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Sommertour-Station in Eickeloh


Monika Griefahn und Tochter Stella (links) mit der
Sommertour-Gruppe in Eickeloh. Hinten rechts Frau
Musmann, die über die Geschichte der Kirche informierte.

Am 12. August stand Eickeloh auf dem Sommertour-Plan von Monika Griefahn. Der SPD-Ortsverein hatte eine Führung in der Alten Kirche organisiert. Anschließend wurde das Gemeindehaus der Kirchengemeinde besichtigt, das von Obstbäumen umgeben im Herzen von Eickeloh gegenüber der Kirche zu finden ist.

Die Alte Kirche ist ein gotischer Backsteinbau, der von einem alten Friedhof umgeben ist. Wenn man die Kirche betritt, hat man das Gefühl, Geschichte zu atmen. Das Gotteshaus gehört zum Kirchspiel Ahlden und wurde im Jahr 1296 den Eickeloher Bürgern von Heinrich von Hodenberg gestiftet, weil der Weg durch die Marsch zur Hauptkirche in Ahlden besonders bei Hochwasser und in der Winterzeit immer wieder zu Unglücken geführt hatte. Bei Boots- und Floßfahrten ertranken mehrere Menschen. Vor der Restaurierung diente die Alte Kirche als Mausoleum der Adelsfamilie von Hodenberg.

Frau Mußmann von der Kirchengemeinde informierte ausführlich über die Geschichte der Kirche. Die Kirche wurde aus verschiedenen Materialien gebaut. Im Jahr 1999 wurde ein 26 m² großer Raum unter der Kirche entdeckt. Unter Schutt kamen eine eingestürzte Gewölbedecke und Särge zum Vorschein. Man beließ die Särge an ihrem Platz und verfüllte den Raum wieder. Im Jahr 1997 wurde mit EU-Mitteln mit der Restaurierung der Kirche begonnen, die dann 1999 vom Landesbischof neu geweiht wurde. Alle 14 Tage finden in der Alten Kirche Andachten statt und auch für Tauffeiern wird sie gern genutzt.

Monika Griefahn war sehr beeindruckt von der Kirche und ihrer Geschichte. „Ich bin froh, dass ich während meiner Sommertour Gelegenheit habe, auch solche Kleinode in der Region kennen zu lernen.“