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Verkehrspolitik für den Landkreis Harburg
Freitag, 17. August 2001
 

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Land finanziert großen Teil der Planungskosten für das 3. Gleis vor

Presseinformationen des Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr vom 17.08.01

17.08.01 - Gemeinsame Presseinformationen mit Der Bahn Land Niedersachsen finanziert einen Teil der Planungskosten vor Drittes Bahngleis Lüneburg - Stelle wird früher gebaut

HANNOVER. Der Vertrag zu den Planungsarbeiten des dritten Bahngleises zwischen Lüneburg und Stelle wurde am Freitag von Niedersachsens Verkehrsministerin Dr. Susanne Knorre in Anwesenheit von Hans-Jürgen Meyer, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG Niedersachsen/Bremen, unterzeichnet. Das Land finanziert neun Millionen Mark der 15,6 Mio. Mark Planungskosten vor. "Wir können sofort mit den Planungen beginnen und müssen nicht warten, bis der Bund die Gelder aus dem Anti-Stau-Programm ab 2003 zur Verfügung stellt", sagte Knorre. Der Ausbau habe für Niedersachsen schon lange hohe Priorität und könne nun zügig realisiert werden.

Hamburg - Hannover zählt zu den wichtigsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. "Wegen der Belastung durch Fernverkehrs-, Regional-, Nahverkehrs- und Güterzüge ist diese Strecke ein Nadelöhr im Eisenbahnverkehr", sagte Meyer. Der Bau des dritten Gleises werde die Situation auf der Strecke spürbar entspannen und für mehr Pünktlichkeit besonders im Personennahverkehr sorgen.

Der Ausbau der 27,3 Kilometer langen Strecke soll westlich der bestehenden Bahnlinie durchgeführt werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 383 Mio. Mark und sollen aus dem Anti-Stau-Programm des Bundes finanziert werden. Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens können die eigentlichen Bauarbeiten 2004 aufgenommen werden. Die Inbetriebnahme der Strecke wird stufenweise ab Mitte 2007 erfolgen und Mitte 2008 abgeschlossen sein. "Die lange Bauzeit liegt daran, dass der Ausbau unter ‚rollendem Rad' erfolgt und bei der starken Belastung dieser Strecke nur kurze Betriebssperrungen möglich sind", erklärte Meyer. Nach Abschluss der Arbeiten sei eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h möglich.

Kontakt: Pressesprecher des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr