Kategorie-Archiv: Cradle to Cradle

Internationale Umweltaktivisten diskutieren über Cradle to Cradle

Von Monika Griefahn

Beim diesjährigen Treffen internationaler Umweltpreisträger in Freiburg interessierten sich Teilnehmer aus Brasilien, China, Indien und anderen Ländern auch für das Cradle to Cradle Designkonzept. Wir hatten nach dem einführenden Vortag über das Konzept eine lebhafte, interessante Diskussion.

Das Treffen der internationalen Umweltpreisträger wird alljährlich von der European Environment Foundation organisiert. Es gibt den Teilnehmern die Chance, sich kennenzulernen und im Idealfall gemeinsam grenzübergreifend zu arbeiten. Ungefähr 100 Aktivisten nehmen in jedem Jahr teil. Die engagierten Menschen haben es in ihren Ländern nicht immer leicht – so ist die Jahrestagung auch eine Möglichkeit, unter Gleichgesinnten Kraft zu tanken für die Herausforderungen der eigenen Arbeit. Dass Umweltschützer unter Umständen gefährlich leben, zeigen Beispiele wie das von Berta Cáceres, die 2016 in ihrem Haus in Honduras getötet wurde, weil sie sich unter anderem gegen illegale Bauprojekte einsetzte. Die Preisträger verfassten auch aus diesem Anlass zum Ende der Konferenz einen Aufruf gegen die Unterdrückung von Umweltaktivisten (siehe PDF am Ende des Artikels).

In meinem Workshop zu Cradle to Cradle, überschlugen sich die Teilnehmer mit Fragen und Diskussionsbeiträgen. Besonders interessant für mich waren in der Diskussion zwei Themen: Zum einen die Frage, ob C2C-Produktionen immer teurer seien als herkömmliche. Das konnte ich verneinen, denn oft geht die Veränderung eines Produkts nach C2C-Kriterien mit einer Verringerung der Inhaltsstoffe einher. Die alte Rezeptur zu entschlüsseln und eine neue zu entwickeln, mag mehr Geld kosten. Das neue Produkt selbst kann dann aber unter Umständen sogar günstiger werden als das alte.

Zum anderen verfochten die Teilnehmer die Ansicht, man brauche ein Label, um die C2C-Wertigkeit deutlich zu machen. Nun ist es auch bei Cradle to Cradle möglich, einen Zertifizierungsprozess zu durchlaufen. Der zeigt in verschiedenen Abstufungen von Basic bis Platin, wie sehr sich ein Hersteller schon mit seinem Produkt beschäftigt hat: Wie gut kennt er die Inhaltsstoffe, hat er problematische Inhaltsstoffe ausgetauscht, hat er ein funktionierendes Rücknahmesystem entwickelt? Letztlich aber geht es doch hauptsächlich um Transparenz, die auch ohne Label möglich ist. Der Zertifizierungsprozess macht das Produkt letztlich teurer. Offenbar aber sorgen Zertifizierungen für eine höhere Glaubwürdigkeit – mindestens im internationalen Kontext – sodass jedes Unternehmen überlegen muss, ob sich der Prozess bezahlt macht. Die Teilnehmer des Workshops jedenfalls fanden ein Label zur Orientierung wichtig.

Ich freue mich, Cradle to Cradle international bekannter gemacht zu haben. Nun hoffe ich, dass sie in ihren Ländern davon erzählen – bei den Kollegen aus den NGOs, den Unternehmen und den Kommunen. Anregungen gab es in der lebhaften Diskussion dazu allemal.

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Aufruf gegen die Unterdrückung von Umweltaktivisten

Nichts geht verloren! Cradle to Cradle Pioniere aus der Textilbranche diskutieren

Vom Cradle to Cradle e.V. – leicht geändert, leicht gekürzt und mit herzlichem Dank!


Die geliebte Jeansjacke wandert, nachdem sie lange gute Dienste erwiesen hat, einfach auf den Kompost und bleibt so als Nährstoff im natürlichen Kreislauf erhalten. Die metallischen Knöpfe werden zu einem neuen Rohstoff im technischen Kreislauf… Nichts geht verloren!

So kann nach dem Cradle to Cradle Konzept die Zukunft unsere Textilien aussehen. Welche Erfolge mit Cradle to Cradle im Textilbereich bereits erzielt wurden, welche innovativen Ideen nur noch auf ihre Umsetzung warten und welche Hürden noch genommen werden müssen, darum ging es beim Expertenforum #2 „Textilien – Kreisläufe – Beschaffung – Lieferketten“ im Sarah Wiener Restaurant in Berlin. Die Veranstaltung gehört zu einem Format, das branchenbezogen Praktiker aus der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik  zusammenbringen soll.

So diskutierten Experten unter anderem der Textilindustrie, Modedesign, Politik, Beratung und Forschung zu den Themen gesunde Textilien, Materialkreisläufe und transparente Lieferketten. Die Herausforderungen rund um die sortenreine Trennung natürlicher und künstlicher Materialen sowie ihre Rückführung in den natürlichen bzw. technischen Kreislauf, aber auch der grundsätzliche Einsatz gesunder Materialen wurden erörtert.

Zu Beginn betonte Monika Griefahn die Tragweite des Themenfeldes Textilien als wichtigen Bestandteil unseres täglichen Lebens. Cradle to Cradle stehe für Gesundheit, für Qualität und insbesondere für Kreisläufe.

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, bezeichnete die Textilbranche als einen der umsatzstärksten Wirtschaftszweige und informierte über die Ziele der Politik: Die Bundesregierung habe sich bis 2020 verpflichtet, die Hälfte der öffentlich beschafften Textilien anhand von Nachhaltigkeitsstandards auszuwählen. Sie unterstrich die Bedeutung der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand.

Designerin Friederike von Wedel-Parlow schilderte ihre einschneidenden Erlebnisse auf der Pariser Modewoche, die sie dazu bewogen, sich mit neuen Konzepten zur Gestaltung von Textilien zu beschäftigen. So stieß sie auf die Cradle to Cradle Idee, welche sie seitdem in ihrer Funktion als Professorin für „Sustainable Design Strategies“ an der Kunsthochschule ESMOD mit Masterstudierenden auf kreative Weise umgesetzt hat. Im Herbst 2016 gründete sie das „Beneficial Design Institute“ und arbeitet dort mit verschiedenen Firmen an der Marktreife von Cradle to Cradle Produkten. Die Aufgabe der zukünftigen Konsumenten sei es dann zu lernen, die genutzten Textilien an die richtigen Adressaten zu geben.

Albin Kälin, Gründer und Geschäftsführer der EPEA Switzerland GmbH, brachte mehrere Praxisbeispiele aus seiner Arbeit mit verschiedenen Textilunternehmen mit. Unter anderem veranschaulichte er die Notwendigkeit eines Neudenkens von Textilien am Bespiel eines BHs, „weil ein BH mit seinen verschiedenen Bestandteilen ein Chemiecocktail ist.“ Für die bisher verwandten Materialien gesunde Alternativen zu finden und diese anschließend sortenrein in ihre entsprechenden Kreisläufe zurückführen zu können, sei eine Herausforderung. Mit den kürzlich in Paris präsentierten Wolford-Produkten sei man ab 2018 auf dem Weg.

Volker Steidel, seines Zeichens geschäftsführender Gesellschafter beim Garn- und Gewebehersteller Lauffenmühle, zeigte unter anderem anhand der Geschichte seines Produkts infinito, wie mit viel schöpferischer Kraft Materialien entwickelt werden können, die echte Lösungen darstellen. Mit der Polymerfaser infinito, die biologisch kreislauffähig ist, könnten wir bereits heute „tolle Produkte machen“, die Cradle to Cradle Standards entsprächen. Er betonte auch die Wichtigkeit von Transparenz „von der Faser bis zum Endprodukt“. Gerade Berufskleidungen seiner Firma, die heute besonders nach Cradle to Cradle Kriterien hergestellt würden, eigneten sich besonders für Kreisläufe.

Nach der offiziellen Diskussionsrunde taten die Gäste das, was auch wichtig ist – etwas essen und die Gespräche untereinander weiterführen. So trafen sich Firmenvertreter und Einzelpersonen – darunter Mitarbeiter aus dem Bundesentwicklungs- und dem Umweltministerium sowie Designer, Vertreter unterschiedlicher C2C Unternehmen und Entscheider verschiedenster Institutionen und Unternehmen.

Ein drittes Expertenforum ist bereits in Planung – voraussichtlich wird es an einem Termin im Sommer um das Thema Verpackungen gehen.

Hier geht es zum Cradle to Cradle e.V.

Für eine Welt ohne Abfall – der Cradle to Cradle Kongress 2016

Pressemitteilung/Monika Griefahn

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Please find the English version here.

Der Cradle to Cradle Kongress zeigt Lösungen für eine echte Kreislaufwirtschaft – das konnten wir hoffentlich am Wochenende beim dritten Cradle to Cradle Kongress in Lüneburg zeigen. Nachfolgend die Pressemitteilung des C2C e.V.:

Am 23. und 24. September fand zum dritten Mal der weltweit größte Kongress zum Thema Cradle to Cradle (C2C) an der Leuphana Universität in Lüneburg statt. Mehr als 700 Teilnehmende diskutierten an beiden Tagen über eine Welt, in der Abfall Nährstoff ist. Der Cradle to Cradle Kongress wurde mit der Unterstützung von 100 ehrenamtlichen Helfer*innen des Cradle to Cradle e.V. organsiert.

C2C steht für eine echte und zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft, in der Materialien in biologischen und technischen Kreisläufen zirkulieren.
In einer Zeit, in der Ressourcen immer knapper werden, bietet C2C einen innovationsorientierten Lösungsansatz: Produkte werden neu entwickelt und von Anfang an so designt, dass Materialien problemlos in Kreisläufe zurückgeführt werden können – sei es durch biologisch abbaubare T-Shirts, essbare Verpackungen oder sortenreine und gesunde Kunststoffe oder Metalle. Dass dies keine Utopie ist, zeigte der Kongress, auf dem 32 Akteur*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenkamen und diskutierten. Tagesmoderator und Energieexperte Dr. Franz Alt begrüßte die Teilnehmenden mit den trefflichen Worten „Die Sonne schickt uns keine Rechnung.“ Grundvoraussetzung zur Schließung von Kreisläufen sind erneuerbare Energien, wozu die weiteren Akteur*innen Ursula Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau und Prof. Timo Leukefeld, Energiebotschafter der Bundesregierung, über die zu langsam fortschreitende Energiewende diskutierten.

Die Vorsitzende Dr. Monika Griefahn sieht den Kongress als wichtigen Ort der Vernetzung: „Beim Business-Meet-Up, an den Infoständen, innerhalb der Expert*innenaustausche und beim Netzwerk-Café im Foyer kam es zu vielen Begegnungen und Vernetzungen.“ Das Fazit von Tim Janßen, Geschäftsführer des C2C e.V, ist sehr positiv: „Der Kongress wurde durch die 700 Teilnehmenden und Akteur*innen wie Sarah Wiener, Wolfgang Grupp und Prof. Dr. Martin Stuchtey mit Leben gefüllt und hat gezeigt, wie C2C die unterschiedlichsten Bereiche der Gesellschaft betrifft.“

Das Konzert von Bela B. mit der Band Danube’s Banks war der abschließende Höhepunkte des diesjährigen Kongresses. Nora Sophie Griefahn, Geschäftsführerin des C2C e.V., schaut positiv auf die Veranstaltung zurück und freut sich auf das nächste Jahr: „Es wurde bereits mit der Planung des 4. Cradle to Cradle Kongresses begonnen, welcher im nächsten Jahr weiter internationalisiert wird. Wir erwarten wieder zahlreiche Akteur*innen und Unterstützer*innen, die sich an der Verwirklichung beteiligen.“

Der 4. Cradle to Cradle Kongress findet am 20. & 21.10.2017 an der Leuphana Universität in Lüneburg statt.

Offene Türen im Cradle to Cradle Büro

Von Monika Griefahn

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Bestes Wetter und jede Menge Gäste mit guter Laune: Der diesjährige Tag der offenen Tür im Cradle to Cradle Büro in Berlin war gut besucht und sehr inspirierend. Ich habe mich gefreut über die bunte Schar an Besuchern, die sich Zeit genommen hatte zu kommen – denn jeder von ihnen dürfte auch ansonsten einen vollen Terminkalender haben!

Aus dem Deutschen Bundestag waren zum Beispiel Simone Raatz, Michael Thews und Michaela Engelmeier gekommen. Mit Rita Schwarzelühr-Sutter hatten wir sogar eine Staatssekretärin zu Gast! Sie hat bereits beim Kirchentag im vergangenen Jahr eine Rede in einem C2C Forum gehalten und ist eine große Unterstützerin unserer Bewegung. Sehr gefreut habe ich mich auch über den Besuch von Bärbel Dieckmann – Präsidentin der Welthungerhilfe und Akteurin beim Kongress 2015!

A propos:

Der Cradle to Cradle Kongress 2016 „Kreisläufe schaffen – Abfall ist Nährstoff“ wirft seine Schatten voraus. Er findet in diesem Jahr am 24. September statt. Zum dritten Mal ist die  Leuphana-Universität Gastgeber. Als besonderen kulturellen Gast hat Bela B. zugesagt, der Schlagzeuger der Band Die Ärzte, der im vergangenen Jahr immerhin schon mit einer Videobotschaft „anwesend“ war. Als weitere Akteure haben ihre Teilnahme bereits bestätigt: Journalist Franz Alt, Unternehmer Wolfgang Grupp (Trigema), Ursula Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau, Fernsehköchin Sarah Wiener, Buchautor Ernst-Ulrich von Weizsäcker und einige mehr.

„Auf dem Kongress wird über eine zukunftsgewandte Welt diskutiert“, so beschreiben wir Sinn und Zweck des Kongresses auf der Cradle to Cradle Website. Und weiter: „Gemeinsam mit unseren AkteurIinnen (erarbeiten wir) Lösungsansätze zu akuten Problemen unserer Zeit. Alte Fragen brauchen neue Antworten: Wie müssen Kunststoffe beschaffen sein, damit sie keinen Schaden in der Umwelt anrichten? Welche Bedingungen müssen Textilien erfüllen, damit sie als C2C eingestuft werden? Was sind überhaupt die Herausforderungen bei der Umsetzung des Innovationskonzepts C2C?“

Wer mehr wissen will: Informationen und Anmeldung C2C Kongress

Am besten gleich anmelden!

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Cradle to Cradle auf der Biennale in Venedig: Inspiration für Architekten

Von Monika Griefahn

Klick here for the English version

26052016, Italien, Venedig, 15. Bienanale der Architektur, Der Hauptpavillion mit Michael Braungart

Ende Mai hat die Biennale di Venezia (noch bis zum 27.11.2016) begonnen – dort präsentieren Architekten aus der ganzen Welt ihre neuen Ansätze für den Umgang mit den Herausforderungen der Welt von heute und morgen. Dass Cradle to Cradle dabei ist, um das Konzept für den Baubereich vorzustellen, ist wunderbar. So erreichen wir mit den Architekten und Bauplanern die Menschen, die C2C in ihrer eigenen Arbeit umsetzen können. Und darum geht es doch: Dass wir vom Reden zum Handeln kommen, dass wir zeigen, dass C2C ein Konzept für die Realität ist. EPEA-Gründer und Leiter Prof. Dr. Michael Braungart stellt auf Einladung von Biennale-Direktor Alejandro Aravena das Cradle-to-Cradle-Designprinzip vor.

Die Ausstellung in Venedig inspiriert eine Bauweise, die nützlich ist, die ermuntert, positiv zu denken. Michael und sein Team wollen Gewohnheiten ein wenig durcheinander bringen zugunsten eines positiven Designs von umfassender Qualität, eines Designs das darstellt: Wir können nicht nur weniger schlecht, wir können besser. Das betrifft Aufbau und Energie, Material und Nutzung eines Gebäudes, seinen Wert als Nährstoffdepot und sein vollständiges, hochwertiges Recycling.

„Cities like forests, houses like trees“ ist das Motto, das Ziel und Anspruch für die Herangehensweise von C2C an Gebäude stellt. Anstelle des Versuchs, mit Energieeffizienz den ökologischen Fußabdruck nur zu reduzieren, will C2C Häuser nützlich und gesund für Mensch und Umwelt machen: Häuser als Materialbank, als Reiniger von Wasser und Luft, Häuser, die die Vielfalt von Kultur und Natur zelebrieren – kurzum: die einen positiven Fußabdruck hinterlassen.

Wir empfehlen allen Architekten, Planern, Bauunternehmen, Quartiersentwicklern und Investoren, beim Cradle-to-Cradle-Bereich vorbeizuschauen und sich inspirieren zu lassen. Und dann bitte nach Hause fahren und sofort beim nächsten Projekt umsetzen!

Beirat des Cradle to Cradle e.V. besucht die „Biofach“

Von Monika Griefahn

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Da haben wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Der Beirat des Cradle to Cradle e.V. traf sich zu einer konstruktiven Arbeitssitzung, und gleichzeitig konnten wir uns auf der Messe „Biofach“ in Nürnberg von vielen großartigen Initiativen und Unternehmen aus dem Bereich der Biolebensmittel ein Bild machen! Die Biofach gilt als die Leitmesse für Biolebensmittel und existiert seit mehr als 25 Jahren.

Wir trafen auf der Messe auch unser neues Beiratsmitglied Ulrich Walter am beeindruckenden Stand von Lebensbaum. Daneben führte unser Rundgang uns unter anderem zu Gesprächen mit Volker Krause (Bohlsener Mühle), Stefan Voelkel (Voelkel Getränke) und Günter Scheinkönig, Geschäftsführer der Erdal-Rex GmbH am Stand von Werner & Mertz beziehungsweise der Marke Frosch. Werner & Mertz zeichnen sich durch eine langjährige Beschäftigung mit dem Umweltgedanken aus und arbeiten auch daran, die Prinzipien des Cradle-to-Cradle-Designkonzepts in ihrem Unternehmen umzusetzen. Sichtbares Zeichen dieses Bekenntnisses zum Handeln war auf der Messe das riesige „C2C“-Logo, das über dem Stand hing.

Ich persönlich habe mich auch sehr über die Präsenz von Sekem gefreut, da ich mit dieser Organisation seit langen Jahren eng verbunden bin. Sekem, eine Initiative aus der Nähe von Kairo, hat Teile der Wüste urbar gemacht, gibt tausenden Menschen Bildung und Arbeit, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Verteilung von Pestiziden per Flugzeug in Ägypten eingestellt wurde und gehört zu den wichtigsten Herstellern von diversen biologischen Lebensmitteln im Land. Auch hier in Bioläden sind Produkte aus Sekem erhältlich – meine Mitarbeiterin schwärmt beispielsweise immer von den leckeren Datteln mit einem feinen Überzug aus Zartbitterschokolade!

Aber insgesamt war ich – waren wir – beeindruckt, wie diese größte Messe in Europa für Biolebensmittel und –kosmetika gewachsen ist und sich weiterentwickelt hat. Der Trend geht in die richtige Richtung, das stimmt optimistisch. Was gibt es auf der Biofach nicht alles: Äpfel in Sorten, die auszusterben drohen, veganes Eis in den Geschmacksrichtungen Himbeer und Schoko oder Mischungen aus beiden. Es gibt geangelten Fisch und liebevoll gefertigte Aufbackpizza.

Bio existiert also längst auch für den „modernen“ Menschen, der keine Zeit hat, selbst zu kochen. Wobei: Für mich macht Kochen ja erst ein richtiges Essen aus: frische Zutaten schnipseln – am besten mit Freunden oder Familie –, diese zubereiten und sie dann gemeinsam verspeisen. Ist das nicht das eigentliche Erlebnis? Aber zugegeben: Unser Alltag ist wie er ist, und da ist es auch gut, die schnelle Küche in gesunder Form bekommen zu können. Hauptsache, die Lebensmittelproduktion achtet die Tiere, kümmert sich um starke Böden und gesunde Luft.

„Die Lösungen sind da“

Pressemitteilung zum erfolgreichen Cradle-to-Cradle-Kongress in Lüneburg

Lernortwechsel

Viele gute Beispiele für eine Welt ohne Abfall beim zweiten Cradle to Cradle Kongress in Lüneburg „Es gibt sie, die Lösungen für zahlreiche Herausforderungen unserer Zeit. Aber es braucht mehr Menschen mit dem Mut, ihre guten Ideen umzusetzen.“ – Das war das zentrale Ergebnis des zweiten Cradle to Cradle Kongresses, der am vergangenen Samstag in Lüneburg über die Bühne ging. An der Leuphana Universität trafen sich in einer bunten Mischung aus engagierten, kreativen Menschen auch jene Pionier-Unternehmen und – Organisationen, die bereits Lösungen anbieten – so zum Beispiel Vertreter der Firma Werner & Mertz, bekannt durch die Reinigungsprodukte der Marke „Frosch“, oder Helmy Abouleish als Verfechter und Praktiker einer biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Dass selbst Politiker dem C2C-Designkonzept nicht mehr abwehrend gegenüberstehen, zeigte sich in einer Diskussionsrunde mit dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) und dem Bundestagsabgeordneten Michael Thews (SPD). Fazit der Veranstalter: Es waren inspirierende Diskussionen, und rund 600 Teilnehmer sind mit dem Gefühl nach Hause gegangen, dass sie die Welt positiv verändern können.

Die Schirmherrschaft haben erneut die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Prof. Dr. Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität, übernommen. Nach dem fulminanten Auftakt im vergangenen Jahr schafften die Veranstalter, der Cradle to Cradle e.V. es mit der zweiten Auflage, den Kongress als bedeutende Plattform für den Gedankenaustausch zur C2C Denkschule zu etablieren. Das zentrale Anliegen ist, Akteure mit guten Ideen und Fähigkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen zusammenzubringen und an Lösungen dafür zu arbeiten, wie Menschen einen positiven Fußabdruck auf der Erde hinterlassen können.

Cradle to Cradle, übersetzt „von der Wiege zur Wiege“, steht für kontinuierliche Stoffkreisläufe und positiv definierte Materialien, die für Mensch und Umwelt gesund sind. Das Konzept umfasst die Nutzung erneuerbarer Energien, um Kreisläufe zu ermöglichen. In einer Cradle to Cradle Welt gibt es keinen Abfall, da alle Produkte bereits während der Konzeption aus gesunden und kreislauffähigen Materialien erdacht sind und durch neue Geschäftsmodelle clever in sortenreinen Materialpools geführt werden. Cradle to Cradle versteht sich als Qualitäts- und Innovationskonzept.

Der Cradle to Cradle e.V. verfolgt ein Ziel im Besonderen: Die C2C Denkschule in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu etablieren. Dies tut er mit einer breit aufgestellten Bildungs- und Vernetzungsarbeit, in deren Rahmen der alljährliche Kongress zentraler Dreh- und Angelpunkt ist. In der C2C Denkschule steht der Mensch im Fokus. Menschen werden hier als Nützlinge betrachtet, die einen positiven Fußabdruck hinterlassen können. Statt sich immer nur darauf zu konzentrieren, „weniger schlecht“ zu sein, soll das menschliche Handeln darauf gerichtet sein, etwas Positives zu bewirken.

Diese Denkweise lag in Lüneburg buchstäglich in der Luft – von Pessimismus und Weltuntergangsstimmung keine Spur. Schon in der Begrüßung lobte die Vorsitzende des Cradle to Cradle e.V., Dr. Monika Griefahn, die Vielfalt in der Zuhörerschaft – von Studierenden bis hin zu den Chefetagen international agierender Unternehmen war alles vertreten.

Zukunftsforscher Matthias Horx stimmte die Gäste mit einer – wie er es nannte – “liebevollen Provokation” auf das Thema ein. Seinen Ausführungen nach sei Weltuntergangsstimmung eine Atmosphäre, in der es sich trefflich verweilen ließe. Bevor der Mensch die Welt zugrunde gerichtet habe, noch einmal mit einem SUV über die Straße brausen, das sei doch feiner, als nach Lösungen für den Klimawandel zu suchen. Er forderte einen „ökologischen Hedonismus“, eine „lustbetonte Ökologie“ und mahnte: „Wer sich zu sehr auf das Problem fixiert, der findet die Lösung nicht.“

Dr. Verena Metze Mangold, die Präsidentin der deutschen Unesco-Kommission, nahm die Zuhörer mit auf eine Zeitreise der Kulturpolitik: Eine Änderung der Kultur wichtig. Metze-Mangold betonte, dass Kulturgüter zwar handelbar seien, aber auch „vehicles of value“. Kultur und kulturelle Vielfalt würden über die Konvention zur kulturellen Vielfalt geschützt und entwickelt.

Eine intensive Diskussion über Ernährung und Ernährungssicherung spannte sich über anderthalb Stunden in einer weiteren Diskussionsrunde. Gutes Beispiel war das Projekt Sekem, dessen Geschäftsführer Helmy Abouleish aus Ägypten angereist war. Sekem wirtschaftet seit Jahrzehnten auf großen Flächen biologisch-dynamisch. „Es läuft gut, jeder lobt unsere Herangehensweise. Warum ist sie dann noch nicht Mainstream?“ fragte Abouleish, dessen Ziel es ist, dass die gesamte ägyptische Landwirtschaft einmal biologisch-dynamisch arbeiten soll. Er stellte damit die Frage, die sich durch alle Foren zog: Warum ist es so schwer, gute Beispiele aus der Nische zu bekommen?

In den Wirtschaftsforen diskutierten darüber zum Beispiel Timothy Glaz, Leiter Corporate Affairs bei Werner & Mertz, und Michel Giannuzzi, Geschäftsführer der Tarkett Gruppe. Beide haben den Gedanken einer positiven Wirtschaftsweise schon seit Jahrzehnten integriert und sich nun mit dem Ziel, Produkte nach dem Cradle to Cradle Konzept herzustellen, einer neuen Herausforderung gestellt. „Cradle to Cradle bedeutet, die Perspektive zu ändern“, sagt Timothy Glaz. Man müsse Recycling von Anfang an mitdenken. Und C2C Pionier Prof. Dr. Michael Braungart stellt fest: “Wenn Sie etwas komplett Neues machen, konkurrieren Sie mit perfekt optimierten Produkten aus dem derzeitigen, falschen System.“ Das mache es schwer, Innovationen in den Markt zu bringen. Die Unternehmer lobten unterdessen die Offenheit des C2C-Konzeptes und die Bereitschaft der Pionier-Unternehmen, ihre Erfahrungen und Entwicklungen zu teilen. Darin sahen sie die große Chance dafür, dass C2C sich weiter durchsetzt.

In einer munteren Abschlussrunde mit gesellschaftlich sehr engagierten Akteuren wie Jakob von Uexküll, dem Gründer des World Future Councils, Francoise Wilhelmi de Toledo, Ärztin und Leiterin der Buchinger Wilhelmi Klinik, und dem “Ritter Sport”-Unternehmer Alfred T. Ritter ging der Kongress zu Ende. Die Ausstellungsstände mit Glasflaschen und ökologischem Tee, der Cradle to Cradle Online-Shop Cradlelution und die Quellwasser-Tankstelle packten ein, dann ging es zum vegetarischen Büffet. Und wer noch Energie hatte, tanzte bis spät in die Nacht.

Kongress 2016

Nach dem Kongress ist vor dem Kongress: Mit wichtigen Themen und guten Beispielen wird der Cradle to Cradle Kongress am 24. September 2016 wieder an der Leuphana Universität in Lüneburg stattfinden.

Fotos: Hannes Harnack, www.fotografiemh.de

Inspiration und Innovation – der Cradle-to-Cradle-Kongress 2015 steigt am 31. Oktober

Von Monika Griefahn

c2c_2015_save_the_dateWäre der Cradle to Cradle Kongress ein Musikfestival, würde man vom hochkarätigen Line-up sprechen. So sind die Gäste am 31. Oktober in Lüneburg Akteure und keine Bands, hochkarätig aber sind sie auch. Der Cradle to Cradle e.V. begrüßt zum zweiten Cradle to Cradle Kongress unter anderem Helmy Abouleish, den Geschäftsführer der Sekem-Initiative in Kairo, die Schauspielerin Inez David, Bärbel Dieckmann, die Präsidentin der Deutschen Umwelthilfe oder Verena Metze-Mangold, die Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission. Die bunte Mischung entspricht der interdisziplinären Herangehensweise von Cradle to Cradle an die Herausforderungen der Gegenwart – und sie verspricht eine inspirierende Tagung, die hoffentlich alle Teilnehmer am Ende des Tages verlassen in dem Gefühl, die Welt verändern zu wollen.

Der C2C Kongress ist die einzige Plattform in Deutschland, die Menschen zum Thema Cradle to Cradle zusammenbringt und einen breiten Austausch zum Thema ermöglicht. Das Innovationskonzept bedeutet übersetzt „von der Wiege zur Wiege“ und steht für kontinuierliche Stoffkreisläufe und positiv definierte Materialien, die für Mensch und Umwelt gesund sind. Umdenken für einen positiven Fußabdruck, nennen wir das. Wir wollen nicht schädlich sein, auch nicht weniger schädlich, indem wir unseren Fußabdruck minimieren, sondern nützlich. Einen positiven Fußabdruck hinterlassen, das wollen wir. Nutzen wir also regenerative Energien, verbannen wir perspektivisch gefährliche Stoffe aus unseren Produkten, fördern wir die biologische und kulturelle Vielfalt, die unser Leben lebenswert macht. Wir wollen nicht nur nachhaltig leben, wir wollen ein Leben von umfassender Qualität.

Schon beim ersten Cradle to Cradle Kongress haben wir diskutiert, was möglich ist. Wir haben Häuser als Rohstofflager betrachtet, von kompostierbaren T-Shirts erfahren oder aus Kunststoffflaschen getrunken, die für den mehrfachen Gebrauch konzipiert waren. Das Themenspektrum beim zweiten Kongress am 31. Oktober umfasst so wichtige Aspekte wie Ernährung und Landwirtschaft, politische Entscheidungsprozesse oder wirtschaftlichen Mut. Wichtig ist uns vor allem eines: Wir wollen nicht nur reden, wir wollen Dinge umsetzen. Darum sind zum Beispiel Menschen wie Helmy Abouleish dabei, der mit Sekem seit Jahren eine Wirtschafts- und Lebensweise praktiziert, die viele Elemente des Cradle to Cralde Designkonzepts enthalten – und funktionieren!

Geht nicht, gibt es nicht, hat meine Mutter immer gesagt. Ich habe schon viele Dinge selbstverständlich werden sehen, die angeblich nicht gingen – angefangen beim chlorfrei gebleichten Papier bis hin zu sauberen Flüssen, die einst so verschmutzt waren, dass man ins Krankenhaus kam, wenn man ins Wasser fiel. Es ist immer noch Luft nach oben.

Inspiration und Innovation, tolle Menschen und ein Programm, das auf eine bessere Welt Lust macht, das bietet der Cradle to Cradle Kongress 2015 in Lüneburg. Sie haben die Chance, dabei zu sein. Nutzen Sie sie – zur Anmeldung geht es hier:

Der Cradle to Cradle e.V.

Handwerk und Cradle to Cradle

Von Monika Griefahn

expertenkreiseEs ist schön zu bemerken, dass das Cradle-to-Cradle-Konzept inzwischen bei den allermeisten Veranstaltungen, zu denen ich eingeladen werde, bekannt ist. So auch bei der Tagung der Expertenkreise „Energie und Umwelttechnik“ und „Bau- und Restaurierungstechnologien“ des Heinz-Piest-Instituts für Handwerkstechnik an der Uni Hannover. Eine Welt ohne Abfall – sie wird nicht mehr nur als unerreichbare Vision gesehen, sie wird mehr und mehr zum erreichbaren Ziel. Jetzt geht es ans „Finetuning“: Wie kann Cradle to Cradle in den Betrieben angewendet und umgesetzt werden?

Bei der Tagung der Expertenkreise konnte ich einige Beispiele aus dem Handwerk vorstellen, bei denen Cradle to Cradle schon berücksichtigt wird. Immer wieder begeistert bin ich zum Beispiel von den mörtellosen Fassaden von Daas Baksteen, die mit einem Klicksystem gebaut werden. Dadurch sind sie bei Abbruch des Hauses einfach wieder auseinanderzunehmen, und die Fassade kann wiederverwendet werden. Oder – bei der Innenraumgestaltung – gibt es Stoffe, Farben und Bodenbeläge, die ohne schädliche Stoffe auskommen und so einfacher recycelt werden können. Außerdem ein Trend: Vollholzhäuser ohne Verleimungen. Der Wert eines Hauses steckt zu großen Teilen in den Materialien, und Pionier-Unternehmen präsentieren immer bessere Wege, diesen Wert auch nach der Nutzungsdauer eines Hauses zu erhalten.

Die Handwerksbetriebe, -beauftragten und Behördenvertreter bei der Expertenkreise-Tagung sprachen mit mir auch über schwierige Marktsituationen und Befürchtungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Konzepts. Denn dieses Konzept beinhaltet auch Leasing-Systeme für Maschinen und Bauteile. Verkauft werden sollen zum Beispiel nicht Waschmaschinen, sondern Waschgänge, nicht Fernseher, sondern Fernsehstunden. Nach einer bestimmten Nutzungsdauer erhält der Hersteller sein Gerät zurück. Er kann die Materialien dann wieder nutzen und – so das Kalkül – wird darum nur positiv definierte Materialien einsetzen. Die Betriebe, so wurde deutlich, befürchteten bei diesem Konzept, dass regionale Händler überflüssig würden und es keine Reparaturaufträge mehr gebe.

Klar ist sicherlich, dass Leasing- und Contracting-Verträge einfacher werden müssen, damit auch kleinere Betriebe die Chance haben, sich als Dienstleistungsanbieter zu behaupten. Unter Umständen sind von Dachverbänden entwickelte Musterverträge hier eine Möglichkeit, der Bürokratisierung entgegenzuwirken.

Mein Appell geht auch an die öffentliche Hand: Diese fordere, so die Aussagen bei der Expertenkreise-Tagung, vor Auftragsvergaben immer häufiger Zertifikate ein, die kleine lokale Betriebe aufgrund des Arbeits- und Finanzaufwandes, sie zu bekommen, nicht beibringen könnten. Öffentliche Auftraggeber können sich aber bei der einen oder anderen Entscheidung auch auf die Kenntnis der lokalen Gegebenheiten verlassen und den Firmen vor Ort, die sie seit Jahren oder Jahrzehnten kennen, die Erfüllung ihrer angebotenen Dienstleistungen zutrauen.

Das Bild zeigt:  (v. l.) Jans-Paul Ernsting (Handwerkskammer Hannover), Walter Pirk (Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover) und  Dr. Frank-Peter Ahlers (Handwerkskammer Hannover).

Cradle to Cradle e.V. zieht in neues Büro

Von Monika Griefahn und dem Redaktionsteam des Cradle to Cradle e.V.

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Der Verein wird flügge: Im Jahr 2012 haben wir den „Cradle to Cradle – Wiege zur Wiege e.V.“ gegründet, und jetzt sind die Aktiven in Berlin in ein schönes helles Büro mit mehreren Arbeitsplätzen gezogen. Nach wie vor lebt der Verein vom Ehrenamt, vom Engagement vieler. Doch das Büro mit der hauptamtlichen Struktur, wie wir sie inzwischen haben, ist wichtige Anlaufstelle für all die Menschen, die helfen, die Cradle-to-Cradle-Denkschule in die Gesellschaft zu bringen.

Am Donnerstag, den 9. Juli 2015, begrüßten wir Aktive, Partner, Freunde und Bekannte in den ersten eigenen Räumen. Seit Anfang 2015 arbeitet das Team des e.V. in der Naugarder Straße 43 in Berlin. Unter den Gästen der Einweihungsfeier waren unter anderem die Schauspielerin, Geschäftsführerin des Miwai Eco Fashion Onlinestores und Beirätin des C2C e.V. Inez Bjørg David, die Abgeordnete des Berliner Abgeordnetenhauses Dr. Clara West, der Geschäftsführer von Biomimicry Germany Dr. Arndt Pechstein, die Gründerin von Schule im Aufbruch und Schulleiterin Margret Rasfeld, der Vizepräsident der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit Martin Wittkau, Sascha Rieth von der Biocompany sowie weitere Personen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Die Geschäftsführer Nora Sophie Griefahn und Tim Janßen berichteten aus der Arbeit und den aktuellen Projekten. So betreut das Büroteam unter anderem die 22 Regionalgruppen im ganzen Bundesgebiet, engagiert sich in der Vorbereitung der „Akademie“ vom 21. bis 22. August und bereitet natürlich den kommenden, zweiten Cradle-to-Cradle-Kongress unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks am 31. Oktober 2015 in Lüneburg vor.

Vielen Dank für die konstruktiven und freundlichen Gespräche! Das C2C-Team (siehe Foto unten, mit Monika Griefahn und Inez Bjørg David) freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in Berlin.

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