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Biografie
 

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Monika Griefahns Lebenslauf

Monika Griefahn

Monika Griefahn wurde am 3. Oktober 1954 in Mülheim-Ruhr geboren. Sie wuchs mit drei Schwestern auf. Sie ist verheiratet mit Michael Braungart und hat drei Kinder Jonas (geb. 1988), Nora (geb. 1992) und Stella (geb. 1995). Während der Schulzeit war Monika Griefahn in der kirchlichen Jugendbewegung engagiert. Nach dem Abitur studierte sie Mathematik und Sozialwissenschaften an den Universitäten Göttingen und Hamburg und schloss 1979 mit der Diplomprüfung ab.

Seit 1973 war sie im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes in der Jugend- und Bildungsarbeit tätig und leitete von 1976 - 1980 Seminare beim Arbeitskreis "Arbeit und Leben" in Hamburg. Im Anschluss an das Studium sammelte Monika Griefahn ab 1980 erste Management-Erfahrungen als Bildungsreferentin beim Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) in Hamburg. In der gleichen Zeit beteiligte sie sich am Aufbau des bundesdeutschen Greenpeace-Büros in Hamburg, dessen erste Co-Geschäftsführerin sie war. In dieser Funktion organisierte sie Kampagnen gegen die Verschmutzung der Nordsee (Dünnsäure-Verklappung) und andere Formen chemischer Verschmutzung.

Von 1984 bis 1990 war sie als erste Frau im Internationalen Vorstand besonders für den Aufbau neuer Büros (in Europa, Lateinamerika und der damaligen UdSSR) sowie Aus- und Fortbildung der Greenpeace-Mitarbeiter verantwortlich.

Von 1990 bis 1998 war Monika Griefahn niedersächsische Umweltministerin. Ihr Engagement galt und gilt vor allem dem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen, dem Eindämmen der Abfallflut durch Vermeidung, der Entwicklung umweltfreundlicher Produkte, der Beschränkung von Müllverbrennung, der Reduzierung des Sondermülls, dem Kampf gegen die Atomenergie, der Förderung von regenerativen Energiequellen (z.B. das erfolgreiche Windenergieprojekt) sowie der Ausweisung von Naturschutzgebieten und der Nationalparks Harz und Elbtalaue.

Seit September 1998 ist Monika Griefahn Mitglied des Deutschen Bundestages und vertritt den Wahlkreis 36 (Soltau-Fallingbostel/Winsen a.d. Luhe; Niedersachsen). Sie ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss sowie im Ausschuss für Kultur und Medien. Außerdem ist sie Sprecherin der SPD-Fraktion für Kultur und Medien und stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe sowie Mitglied der deutschen IPU-Parlamentarierdelegation. Sie ist Mitglied in verschiedenen sozialen und umweltorientierten Organisationen.