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Zahlreiche weitere Vertreter von Bürgerinitiativen,
Vereinen und Verbänden stellten ebenfalls ihre Aktivitäten vor.
In der Diskussion wurden u.a. folgende weitere
Stichpunkte und Handlungsansätze genannt:
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"Rechte fühlen sich klein und organisieren
sich in Kontexten, die ihnen Größe suggerieren." |
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Mögliche Ursachen des Rechtsextremismus (ungeordnet,
ungewichtet): fehlende, nicht ausreichende oder unwirksame Aufklärung
in der Schule, fehlende Förderung der emotionalen Kompetenz
bei Kindern, Gruppenbindung, soziale Desintegration, soziale
Ausgrenzung, fehlende Vorbildfunktion der Eltern, Armut, Vernachlässigung,
Gewalt in Familien, Arbeitslosigkeit, Kürzungen in der Familienhilfe,
ethischer Werteverfall der Gesellschaft, gewaltverherrlichende
Filme / Medien |
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Mögliche Handlungsansätze allgemein: Prävention
schon im Kindergarten, Erziehung zur Gewaltfreiheit, keine Duldung
ausländerfeindlicher Parolen in der Arbeitswelt und im Privatleben,
Schaffung eines Klimas gegen Rechtsextremismus, Jugendhilfemaßnahmen
verbessern, Medienkontrolle gegen gewaltverherrlichende Filme,
Verbot rechtsextremer Internetseiten durch Kooperation mit Providern,
Vernetzung vor Ort, Polizeiausstattung verbessern (z.B. Internetzugänge),
Zusammenleben mit Ausländern verbessern |
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Mögliche Handlungsansätze konkret: Projekt
"Schule ohne Rassismus", RESO-Straßenarbeit in Tostedt, Veranstaltungen
mit Zeitzeugen, Veranstaltungen mit Fachreferenten, Plakataktion,
Aufkleber, Ausstellung "Demokratie ist verletzlich" des Bundesamts
für Verfassungsschutz, Flugblätter, auch zum Aushang in Betrieben,
Verbreitung der Zeitung des DGB und der IG Metall gegen Rechtsextremismus,
Nutzung der in Aussicht gestellt 1 Mio. DM Landesmittel für
Initiativen gegen Rechtsextremismus |
Monika Griefahn freute sich besonders darüber,
dass auch zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene von verschiedenen
Stadtjugendringen und Vereinen gekommen waren und sich aktiv an
der Diskussion beteiligten.
In der Vorstellungsrunde und der anschließenden
Debatte wurden neben den möglichen Ursachen von Rechtsextremismus
und Jugendgewalt auch verschiedene Ansätze zur Prävention und gegen
den Rechtsextremismus diskutiert.
Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass das
Problem Rechtsextremismus nicht von heute auf morgen zu lösen ist.
Es hat sich eine Vorbereitungsgruppe gebildet, die zunächst die
verschiedenen Vorschläge für Aktionen und Maßnahmen gegen den Rechtsextremismus
sammeln und bündeln will.
Auf dem nächsten Treffen des Aktionskreises "Gesicht
zeigen! - im Landkreis Harburg", das voraussichtlich Anfang Dezember
stattfindet, soll dann über konkrete Maßnahmen und Projekte beraten
werden.
An einer Mitarbeit beim Aktionskreis "Gesicht zeigen!
im Landkreis Harburg" interessierte Bürgerinnen und Bürger können
sich unter der Telefonnummer 04171 / 780171 (Bürgerbüro Monika Griefahn
MdB) melden, um Mitglied in dem Arbeitskreis zu werden oder Anregungen
für konkrete Aktionen zu geben.
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