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Pressemitteilung 04/2002
Donnerstag, 28. März 2002
 
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Stellungnahme zu verschiedenen Verkehrsprojekten im Rahmen der Planungen und Beratungen zur Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans

6. Wunsch nach einer zusätzlichen BAB-Anschlussstelle "Scharrl" und Höherstufung der "Ortsumgehung B 209 Walsrode"

Gemeinsam mit meinem Kollegen Kurt Palis MdB bin ich der Auffassung, dass im Lkr. Soltau-Fallingbostel (mein zukünftiger Wahlkreis) zwischen den BAB 7-Anschlussstelle Soltau-Ost und Bispingen noch Handlungsbedarf besteht. Es geht um die Schaffung einer zusätzlichen Abfahrt "Scharrl". Diese zusätzliche Abfahrt ist zu sehen in Zusammenhang mit den großen Verkehrsströmen, die durch die großen Freizeiteinrichtungen der Region verursacht werden (Heide-Park Soltau, Center Parcs Bispingen). die zusätzliche BAB-Ausfahrt macht nur Sinn, wenn die vorhandene BAB-Abfahrt Bispingen nicht geschlossen werden muss. Aus Sicht des Straßenbauamtes Verden steht laut meinem Kollegen Kurt Palis MdB dem Vorhaben bau- wie verkehrstechnisch nicht entgegen. Es besteht der Wunsch in der Region, die Ortsumgehung Walsrode aus dem "Weiteren Bedarf" in den "Vordringlichen Bedarf" aufzuwerten und hier in der Sache voranzukommen.

 

7. Bau der A 26

Für den ersten Bauabschnitt der A 26 zwischen Stade und Horneburg werden rund 38 Millionen DM = 19,43 Millionen Euro aus Normalprogramm und rund 107 Millionen DM = 54,7 Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) 2001 - 2003 zur Verfügung gestellt. Der Weiterbau der Autobahn und der Anschluss an die A 7 (vermutlich nördlich der BAB 7-Anschlussstelle Nr. 31 "Hamburg-Moorburg") sollten logischerweise folgen. Dieses Autobahnprojekt berührt meinen Wahlkreis nur im äußersten Nordwesten (Neu Wulmstorf). Besonders die Trassenführung entzweit die Gemeinde. Bekanntermaßen treibt die Hansestadt Hamburg auch unter der neuen Landesregierung parallel zu den Autobahnplanungen den Bau der umstrittenen Ortsumgehung Finkenwerder (sog. "Airbus-Trasse") voran, weil die Hansestadt (vermutlich realistischerweise) davon ausgeht, dass der Anschluss der A 26 an die A 7 zeitlich noch weit entfernt ist. Hier wäre eine gemeinsame Herangehensweise mit nur 1 Straßenbauprojekt anzustreben. Ich bitte hiermit um einen Koordinierungstermin vor Ort. Aufgrund der zweifachen Trassenpläne fürchten viele Obstbauern um ihre Existenz. Neben der A 26-Planung sollte diese Region auch per Bahn besser angebunden werden. Dies betrifft u.a. die S-Bahn-Verlängerung bis Buxtehude bzw. Stade und kombinierte Verkehre; ich bitte in diesem Bereich um Unterstützung.

 
Diese Pressemitteilung finden Sie auf: www.monika-griefahn.de