Auf Einladung von Monika Griefahn
MdB war Dr. Gerald Thalheim MdB, Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft,
in den Landkreis Harburg gekommen, um sich vor Ort ein Bild zu machen
und mit dem Arbeitskreis interessierter Landwirte zu diskutieren.
Herr Parl. Staatssekretär Dr. Thalheim,
Christian Neven vom Arbeitskreis
interessierter Landwirte und
Monika Griefahn MdB (v.l.n.r.)
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Zunächst besuchte Dr. Thalheim den
Hof Cordes in Wesel. Christian und Heinz-Hermann Cordes führten
über den Hof und erläuterten ihre Arbeit. Standbein des Hofes ist
die Schweinezucht und der Anbau von Futtermitteln. Das produzierte
Qualitätsfleisch wird in einer Buchholzer Schlachterei verkauft.
Kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher und ein hoher Qualitätsstandard
sind seit Jahren garantiert. Neu ist dagegen der Anbau von Heidelbeeren.
Das im Rahmen der Heidepflegemaßnahmen beim Abplaggen der Heide
anfallende Heidekraut wird seit kurzem vom Hof aufgenommen und für
die Anlage einer Heidelbeerplantage genutzt. Mit vor Ort war auch
Herr R. Böttcher, Abteilungsleiter Naturschutz / Landschaftspflege
des Landkreises Harburg.Der Hof Cordes kooperiert
in dieser Frage mit dem Landkreis Harburg.
Anschließend stellte sich der Staatssekretär
nach den einführenden Worten von Monika Griefahn MdB (siehe unten)
in einer Veranstaltung in Rosengarten-Nenndorf mit dem Arbeitskreis
interessierter Landwirte den Fragen der Landwirte.
Dr. Thalheim stellte fest, der Nitrofen-Skandal,
für den einige wenige schwarze Schafe die Verantwortung trügen,
habe unweigerlich die Glaubwürdigkeit der gesamten Nahrungsmittelbranche
beeinträchtigt. In dem betreffenden Futtermittelbetrieb in Malchin
seien die primitivsten rechtlichen Regelungen verletzt worden. Die
Bundesregierung wolle mit dem Verbraucherinformationsgesetz für
mehr Transparenz sorgen, die Union verhindere dies jedoch.
In der Diskussion mit den Landwirten
ging es vor allem um die Zukunft der Milchquote, die Möglichkeit
der Übertragung von Milchquoten und die Bestimmungen des Planzenschutzgesetzes,
das seit 1986 gilt. Staatssekretär Dr. Thalheim sprach sich für
den Einsatz von abdriftmindernder Technik duch die Landwirte aus.