21.11.2008
Startschuss für Ausbau der A1
Bau und Betrieb mit Betreibermodell
Ende November gab Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee gemeinsam mit Monika Griefahn in der Straßenmeisterei Hollenstedt den Startschuss für den sechsspurigen Ausbau der A1. Es handelt sich dabei um das bisher größte öffentlich-private Kooperationsprojekt, denn verantwortlich für den Ausbau zwischen dem Buchholzer Dreieck und dem Bremer Kreuz ist ein privates Betreiberkonsortium. Es wird sich zudem 30 Jahre um den Erhalt des Streckenabschnitts kümmern und erhält dafür einen Teil der auf der Strecke anfallenden Lkw-Maut. Zu dem Konsortium „A1 mobil“ gehören als größte Anteilseigner die Unternehmen Bilfinger Berger und John Laing sowie mit 15 % Johann Bunte. Ende des Jahres 2012 sollen die Arbeiten beendet sein.
Diese Konstellation habe besondere Anforderungen an das Vergaberecht gestellt, wurde von Seiten des Betreiberkonsortiums berichtet. Man sei bestrebt, den Ausbau der Trasse mit möglichst wenigen Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger durchzuführen. Bundesverkehrsminister Tiefensee stellte fest: „Man redet oft über historische Momente. Dieses ist einer. Hier wird ein Bauprojekt begonnen, das von enormer Bedeutung für ganz Deutschland ist – eine Finanzierung der öffentlichen Hand im Schulterschluss mit Privaten.“





