Monika Griefahn, Mitglied des Deutschen Bundestages a. D.

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Auf dieser Internetseite finden Sie Informationen über meine Arbeit als Bundestagsabgeordnete (1998 bis Oktober 2009)

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    06.08.2009

    Monika Griefahn leistete Praktikum im PRO VITA Seniorenpflegeheim

    „Hier knnen sich Menschen zu Hause fhlen“


    Auch in diesem Jahr hat Monika Griefahn wieder das Angebot des Bundesverbandes der Deutschen Dienstleistungswirtschaft angenommen, in einem Mitgliedsunternehmen ein Praktikum zu absolvieren. Bereits um 6.30 Uhr wurde sie zum Frhdienst im Seniorenheim PRO VITA in Neu Wulmstorf erwartet und erhielt zahlreiche Informationen durch Heimleiterin Heike Edinger, bevor sie die Pflegefachkraft Hans-Geog Pesch bei der praktischen Arbeit begleitete. Betten frisch beziehen, Medikamentenausgabe begleiten, groe und kleine Wnsche von Bewohnerinnen und Bewohnern erfllen, dies und vieles mehr lie sie Einblick nehmen in die Arbeit eines Seniorenpflegeheimes.

    „Ich habe einen sehr guten Eindruck von dem Seniorenpflegeheim gewinnen knnen, das mit viel Liebe zum Detail ausgestattet ist“, fasste Monika Griefahn ihre Erfahrungen des Tages zusammen. „Es ist ein wirkliches Zuhause fr die Bewohner, da auf ihre Wnsche und Gewohnheiten weitestgehend Rcksicht genommen wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten den Menschen zugewandt und schaffen eine warme Atmosphre, obwohl ihre Arbeit sehr anstrengend ist und sie viel Geduld haben mssen. Sie lassen sich vom Verstndnis fr die Menschen leiten und verbreiten Frhlichkeit im auch fr die Bewohner nicht immer leichten Alltag.“ In dem Heim, das im Jahr 2001 erffnet wurde, sind viele langjhrige Mitarbeiter ttig. „Wir haben weniger als 1 % Fluktuation. Ich bin sehr stolz auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, stellte Heike Edinger heraus.

    Mit 138 Bewohnern ist das PRO VITA Seniorenpflegeheim die grte Einrichtung dieser Art im Landkreis Harburg. 74 Einzelzimmer und 32 Doppelzimmer werden vorgehalten, die mit eigenen Mbeln gestaltet werden, vom Bett einmal abgesehen. Die Betreuung erfolgt mit einem integrativen Konzept, d.h. demente Menschen werden nicht separat betreut. So bereiten zum Beispiel in den Kochgruppen demente und nichtdemente Bewohner gemeinsam speisen zu. „Sie mchten es gar nicht anders“, erklrte Heimleiterin Heike Edinger. Sogar ein Kochbuch mit leckeren Gerichten in Groschrift wurde selbst geschrieben. Aqua Gymnastik findet im nahe gelegenen Hallenbad statt und fr Aqua Wellness haben Mitarbeiter ein Snoezelenbad in Eigenregie gestaltet, das den lteren Menschen entspannende Wohlfhl-Erlebnisse bietet. Es gibt Sturzprophylaxe-Gruppen und viele weitere Angebote, die untersttzend sind. Auch die Hospiz-Gruppe ist im Haus prsent. In der eigenen Kche wird weitestgehend auf die Wnsche der Bewohner eingegangen. Was sie essen mchten, knnen sie tglich neu entscheiden.

    Das Leben endet nicht mit dem Einzug in ein Seniorenpflegeheim, sondern soll so normal wie mglich weiter entsprechend den Mglichkeiten der Bewohner weitergehen. „Unsere Bewohner haben sehr viele unterschiedliche Interessen. Wir versuchen immer, sie zu ermglichen“, stellte Heike Edinger heraus. „Es soll normal gelebt werden.“ Bei der Gestaltung von Aktivitten wird Untersttzung geleistet durch einen Kreis von 17 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Auch ein inzwischen ber 60 Mitglieder umfassender Frderkreis bereichert das Leben im Seniorenpflegeheim. Einmal im Monat veranstaltet der Frderkreis zum Beispiel einen Dmmerschoppen, es wird auch fter mal gegrillt im Sommer Im Caf unten im Gebude, direkt an der Fugngerzone gelegen, gibt es sonntags selbstgebackene Torten und Kuchen fr Bewohner, ihre Familien und Freunde. Hier kann gemtlich geklnt und Kontakte gepflegt werden. „Hut ab vor der Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Seniorenpflegeheimen“, fasste Monika Griefahn ihre Eindrcke zusammen.