Monika Griefahn, Mitglied des Deutschen Bundestages a. D.

Junge Leute fr ein Jahr in die USA
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm


Deutsch-Amerikanischer Jugendaustausch - das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA

1. Was ist das Parlamentarische Patenschafts-Programm?

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist ein zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA vereinbartes Jugendaustauschprogramm. Es wurde 1983 von den beiden Husern beschlossen, um der jungen Generation in beiden Lndern die Bedeutung der freundschaftlichen Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, zu vermitteln. Das Programm sieht einen einjhrigen Aufenthalt von jungen Deutschen und jungen Amerikanern im jeweiligen Gastland vor. Mitglieder des Deutschen Bundestages bernehmen in dieser Zeit die Patenschaft fr die Jugendlichen.

Stipendium

Im Rahmen eines Stipendiums werden vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA die Flug- und sonstigen Reisekosten, die Programmkosten, die Versicherungskosten und die Kosten fr das Vorbereitungsseminar bernommen. Nicht bernommen werden das Taschengeld und die Fahrkosten zu den Auswahlgesprchen.

Was erwartet die Jugendlichen?

Die Jugendlichen wohnen in den USA in Gastfamilien. Schler/innen besuchen eine amerikanische High School, junge Berufsttige ein Community College oder eine vergleichbare Bildungssttte und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb.

Was wird von den Jugendlichen erwartet?

Der Deutsche Bundestag erwartet, dass die Stipendiaten als junge "Botschafter" ihres Landes einen dauerhaften Beitrag zu einer besseren Verstndigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern leisten. Die Auswahl orientiert sich in erster Linie an dem Persnlichkeitsbild, der Motivation und Eignung der Bewerber fr einen einjhrigen USA-Aufenthalt. Bewerber mit guten staatsbrgerlichen Kenntnissen werden bevorzugt. Von den Bewerbern werden im Alltag brauchbare englische Sprachkenntnisse erwartet.

2. Wer kann teilnehmen?

An dem Programm knnen Schler/innen und junge Berufsttige teilnehmen, sofern sie die unten genannten Teilnahmevoraussetzungen erfllen, sich in den Vorauswahlen bewhren und im Anschluss an die Vorauswahlen von einer/einem der am PPP teilnehmenden Bundestagsabgeordneten ausgewhlt werden.

Schler/innen

Teilnehmen knnen Schler und Schlerinnen mit mindestens befriedigenden Schulleistungen, die etwa in der neunten oder zehnten Klasse sind (die genauen Daten werden jedes Jahr fr das aktuelle Bewerbungsverfahren bekanntgegeben). Die Bewerber mssen einen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland vorweisen und drfen kein Kind oder Pflegekind eines/einer Bundestagsabgeordneten sein.

Junge Berufsttige / Auszubildende

Teilnehmen knnen junge Berufsttige, die zum Zeitpunkt der Ausreise ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und mindestens 16 und hchstens 22 Jahre alt sind. Ihr erster Wohnsitz muss sich in der Bundesrepublik Deutschland befinden, auch sie drfen kein Kind oder Pflegekind eines Bundestagsabgeordneten sein. Auch arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung sind teilnahmeberechtigt.

Wehrpflichtige Jugendliche sollten ihren Wehr-/Zivildienst bereits geleistet haben (Altersgrenze erhht sich entsprechend). Einige wenige Berufe (z.B. Heilberufe) knnen in den USA nur mit einer Lizenz ausgebt werden - daher sind Jugendliche dieser Berufsgruppen von der Teilnahme leider ausgeschlossen. Genaue Informationen erteilt die fr die Berufsttigen zustndige Austauschorganisation: Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH

3. Anforderung des PPP-Faltblattes

Umfassende Informationen erhalten alle Interessierten in einem Faltblatt, das ber die Wahlkreisbros bestellt werden kann. Gunda Strbele ist unter der E-Mail-Adresse sfa@monika-griefahn.de oder der Telefonnummer 05195/5050 fr Sie da, Matthias Westermann unter monika.griefahn@wk.bundestag.de oder 04171/780171. Das Faltblatt wird ausschlielich per Post verschickt, geben Sie also bitte Ihre Adresse an.

Die Bewerbungskarten knnen von der Internetseite des Deutschen Bundestages
(www.bundestag.de) heruntergeladen werden.

4. Wie bewirbt man sich?

Ermittlung des Bundestagswahlkreises

Die Jugendlichen mssen die Nummer des Bundestagswahlkreises gem der Bundestagswahl 2002, in dem sie ihren ersten Wohnsitz haben, ermitteln und in der Bewerbungskarte eintragen. Fr Schler/innen ergibt sich nur aus dieser Nummer die fr sie zustndige Austauschorganisation. Fr die jungen Berufsttigen ist die Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH zustndig.

Die Wahlkreisnummer kann bei Gemeinden, Stadtverwaltungen, Statistischen mtern bzw. Wahlmtern erfragt werden. Vor allem in greren Stdten mit mehreren Wahlkreisen ist es unerlsslich, die genaue Nummer des Bundestagswahlkreises zu erfragen (diese ist nicht nur von der Strae, sondern teilweise auch von der Hausnummer abhngig). Der Wahlkreis "Soltau-Fallingbostel - Winsen L." von Monika Griefahn MdB hat die Nr. 36.

Einsendung der ausgefllten Bewerbungskarte

Die ausgefllte Bewerbungskarte ist per Post bei der zustndigen Austauschorganisation einzusenden.

Wichtig:
Anmeldungen, die nicht mit der Bewerbungskarte erfolgen, werden nicht bercksichtigt. Ebenfalls unbercksichtigt bleiben unvollstndig ausgefllte und / oder versptet bzw. an eine unzustndige Stelle eingesandte Bewerbungskarten. Unbercksichtigt bleiben auch Bewerbungskarten von Schlern, die an die Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH geschickt werden.