Nachhaltigkeit bei Immobilien: Energieeffizienz – und dann?

Von Petra Reinken

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Gaaaanz langsam scheint sich die Sichtweise in der Immobilienwirtschaft – und vielleicht auch dann irgendwann in der Bundesförderpolitik – durchzusetzen, dass ein dick gedämmtes Haus vielleicht nicht viel Energie verbraucht, aber doch die eine oder andere neue Schwierigkeit mit sich bringt: schlechte Innenraumluft, technisch aufwändige Lüftungen, um Schimmel zu vermeiden und ähnliches. Beim ECE-Nachhaltigkeitskongress in Hamburg war das das Thema des Tages: Wie sieht die Immobilie von morgen aus, wie sieht die Stadtplanung von morgen aus, wie das Quartier von morgen? Prof. Kunibert Lennerts vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) brachte es in der letzten Diskussionsrunde auf den Punkt: Er wünsche sich bei der Immobilie der Zukunft, dass man auch einfach mal wieder das Fenster aufmachen könne. Erstaunlich deutlich sahen die meisten Teilnehmer dieser Diskussionsrunde den großen Hemmschuh für eine sinnvolle nachhaltige Immobiliensanierung bei der Förderpolitik des Bundes.

Man könne gerade im Bestand nicht alle Häuser über einen Kamm scheren, individuelle Lösungen seien aber in der hoch reglementierten Bauwirtschaft kaum möglich. Und: Es ginge bei den Förderprogrammen fast nur um Neubauten, wo doch das große Potenzial in der Sanierung des Bestandes liege. Die 2016er Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV), die für Neubauten gilt, bringe fast nichts an CO2-Einsparungen, Neubauten würden aber um acht Prozent teurer.

Immerhin, der Zentrale Immobilienaussschuss (ZIA), das Lobbyorgan der Immobilienwirtschaft, ist da tatsächlich schon deutlich weiter. Er wirbt dafür, Quartiere unter ganzheitlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Da müsse es möglich sein, individuell die beste Form der Energieversorgung für den jeweiligen Standort zu prüfen, da müsse Energieberatung für die Mieter dabei sein, da müssten Handwerker qualifiziert werden für komplexe technische Wärmelösungen. Zu meiner Freude und ganz im Sinne des Cradle to Cradle Konzepts kamen sogar Begrünungspläne und soziale Räume in der Quartiersplanung vor.

Am weitesten ging mit seinen Ideen Bernd Schwarzfeld von BZE-Ökoplan: Er forderte, bei Bestandssanierungen und Umnutzungsprojekten in Städten eine eigene Wärmeversorgung zu verbieten und stattdessen nach kreativen Lösungen zu suchen, wie die Energieversorgung aus Überschüssen der Umgebung gewonnen werden könnte. Ob das in jedem Fall realisierbar ist, mag dahingestellt sein, es ist auf aber ein Ziel, das technische Innovationen jenseits der Mainstream-Konzepte anstoßen kann.

Insgesamt aber gab es leider kaum Beiträge in den Diskussionen und Vorträgen, die wegführten vom Credo der Effizienzpolitik. Was leider auch – und das kam ein ums andere Mal durch – daran liegt, dass Themen wie gesunde Innenraumluft, verwendete Materialien oder soziale Komponenten von Wohnungs- und Ladenmietern oder Kunden selten angesprochen werden. Doch den schwarzen Peter woanders hinzuschieben, sollten Investoren und Objektanbieter nur bedingt. Wenn – wie sich in mehreren Gesprächen zeigte – etliche Teilnehmer eines Nachhaltigkeitskongresses ohne groß nachzudenken mit dem Flieger anreisen, aus Städten mit hervorragenden Bahnverbindungen, dann ist da auch auf der eigenen Baustelle noch viel zu tun.

GAME 2016 – Experiences in a scientific exchange program

Ein interessanter Bericht von Dea Fauzia Lestari, Master-Studentin aus Indonesien, die im Rahmen eines Austausch-Projektes in Deutschland zur maritimen Umwelt geforscht hat. AIDA Cruises hat das Projekt unterstützt, und Dea Fauzia Lestari berichtet in Englisch über ihre Forschungsarbeiten.

Von Dea Fauzia Lestari, Indonesien

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“I’d like to share a couple of the hundreds of experiences I had while in Germany for GAME 2016 research exchange.

My name is Dea Fauzia Lestari, currently I’m completing a Master’s degree in Marine Science of Bogor Agricultural University at Indonesia. I joined GAME (Global Approach by Modular Experiment) which was conducted by GEOMAR, Kiel. This research exchange was followed by 10 participants from different universities around the world, such as Germany, Portugal, Spain, Indonesia, Japan, and Chile.

We had 10 months for our program, we spent 4 months in Kiel, Germany (March, October – December 2016) and 6 months in our own countries (April – September 2016). We had many activities during GAME program. For example we visited Geltinger Birk and a fossil beach area in Maasholm. We learned about the importance of protected areas for animals and its relation to human life. Additionally in the fossil beach we learned how to recognize fossil shapes of marine organism which could be found on the flaky rock. Another activity was a one day excursion with Alkor, one of GEOMAR research vessels, it was a very memorable experience. We joined benthos sampling in the Baltic Sea with benthic researchers of the institute.  As young researchers we also got the chance to spend the night at a light house in the Wadden Sea area, a UNESCO world heritage site. During the fieldtrip we observed organisms and phenomena that occurred in the very large intertidal zone.

The main activity of the program was a laboratory experiment using marine filter feeder. We worked together with one foreign partner student. My partner came from Spain, so I did not work alone on the lab. In Indonesia we used Asian green mussel Perna viridis and we took it from Banten Bay, Indonesia. We tested interaction effects of different temperature and microplastic levels (as stressor) on physiological effect. This research is important to investigate the phenomena on the environment which become trending topic like global warming and microplastic pollution. The result showed different responses for each stressor. Perna viridis was highly reactive to heat stress and microplastic on respiration rate but not for the interaction of both stressor. High temperature also influenced the survival rate of this mussel species.

It is not so easy to work together with many different people, different brains, and different characters. But in this program we learned how to make a good team work and respected each other to get to the same main purpose. Many days were used for discussions and data analysis of our experiment result. We were also required to be able to convey and communicate our research results to the public such as in presentations and scientific papers. Hence we got the training about how to have a good presentation and write a scientific journal. After getting the training we presented the research result in Bogor Agricultural University and several universities in Germany such as Kiel, Bremen, Rostock, Oldenburg, and Hamburg University. Additionally, the presentations have been conducted in Toxicology Institute of Kiel, GEOMAR, and school kids.

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We also had the opportunity to present our result in front of our sponsor. In this event I meet the Chief Sustainability Officer of AIDA Cruises as my sponsor. I appreciated this company because it is a company who cares for science and environment issues. This company continually supports the GAME program from year to year. This support is needed by young researchers like me to keep working on science and have the opportunity to work abroad.

After my own experience, I now believe that research exchange programs can develop human resources and are the most powerful way to see another world from science perspective.“

„Alternativer Nobelpreis“ – Besuch beim Bundespräsidenten und im Bundestag

Von Monika Griefahn, Vorsitzende des „Alternativen Nobelpreises“

Right Livelihood Award 2016 Stockholm 11 / 2016 Photo: Wolfgang Schmidt

Right Livelihood Award Stockholm 11/2016; Foto: Wolfgang Schmidt

Zunächst war es eine Hiobsbotschaft, dann machten wir das Beste daraus – und vielleicht ist es jetzt sogar besser als vorher: Der Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“) durfte 2016 nicht mehr im schwedischen Reichstag verliehen werden, wo er seit 1985 alljährlich verliehen worden ist. In diesem Jahr also waren wir gezwungen, für die Zeremonie ein Umfeld zu finden, das genauso gut deutlich macht, wie wertvoll dieser Preis für die ist, die ihn bekommen. So erhielten die Preisträger ihre Urkunden 2016 im Stockholmer Vasa Museums vor der Kulisse des pompösen und so kläglich untergegangenen historischen Kriegsschiffes Vasa. Ein wunderbares Symbol für unser Anliegen!

In diesem Jahr ging der Preis an die russische Menschenrechtlerin Svetlana Gannushkina, an die ägyptische Frauenrechtlerin Mozn Hassan, an die Redakteure der türkischen Zeitung Cumhuriyet und an den syrischen Zivilschutz „Weißhelme“. Mozn Hassan wurde die Ausreise aus Ägypten verweigert, sie konnte ihre Urkunde nicht persönlich entgegennehmen. Das mag deutlich machen, wie wichtig es ist, dass unser Preis, den Jakob von Uexküll einst ins Leben rief, Öffentlichkeit schaffen kann.

In einem mehrtägigen, internationalen Programm in Schweden, Deutschland und der Schweiz haben wir den Preisträgern Türen geöffnet, ihre Arbeit bekannt zu machen. Besonders hat mich gefreut, dass sich in Deutschland eine neue Parlamentsgruppe „Alternativer Nobelpreis“ gegründet und die Preisträger empfangen hat. Im Europasaal des Bundestages gab es viele Gespräche und bewegende Momente – besonders, als Ahmad al-Jussuf von der riskanten Arbeit der syrischen Weißhelme erzählte (Blog-Artikel „Weißhelme“).

Auch, dass der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck sich Zeit für die Gäste nahm, war Balsam für die Seelen. Alle Preisträger hatten Gelegenheit, weitere Menschen zu treffen, die ihnen bei ihrem Engagement helfen könnten, die ihnen zumindest deutlich machen können, dass sie mit ihrem Anliegen nicht allein sind – darunter Justizminister Heiko Maas und die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Bärbel Kofler. Das war auch in den vergangenen Jahren schon so: Unsere Preisträger sind sehr mutige Leute, sie kämpfen oft unter Einsatz ihres Lebens dafür, die Welt besser zu machen. Mit dem „Alternativen Nobelpreis“ versuchen wir, ihnen jede mögliche Unterstützung zu geben. Öffentlichkeit kann helfen, sie zu schützen.

Das Deutschlandprogramm umfasste zum Beispiel einen Besuch bei „Reporter ohne Grenzen“ für die Vertreter der Tageszeitung Cumhuriyet, einen Auftritt im Deutsch-russischen Forum für Svetlana Gannushkina und ein Gespräch der Weißhelme mit „Human Rights Watch“. In Genf war die Podiumsdiskussion „Speaking Truth to Power“ mit allen Preisträgern hervorragend besucht, und in Zürich sprach Can Dündar in einer öffentlichen Vorlesung an der Universität. Dündar ist der ehemalige Chefredakteur von Cumhuriyet. Er wurde in der Türkei der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen für schuldig befunden, nachdem er darüber berichtet hatte, dass der türkische Geheimdienst islamische Milizen in Syrien mit Munition versorgt hat. Dündar ist nach Deutschland geflohen.

Indes – die Geschichten dieses Jahres waren auch besonders bedrückend. Alljährlich zeigen uns die Preisträger, wie viel Ungerechtigkeit, Willkür und Unglück auf der Welt herrschen. Die Probleme in Deutschland werden kleiner in solchen Momenten. Selten kommt bei ihnen Hoffnungslosigkeit durch, sie sind alle stark und zuversichtlich. Doch in diesem Jahr, vor allem mit dem Blick nach Syrien, war das ein bisschen anders. Wertvoll ist und bleibt jedoch, die Menschen kennenzulernen, die an das Gute glauben. Wenn wir ihnen helfen können, müssen wir es tun.

Mehr zur Right Livelihood Award Foundation

Krieg ohne Regeln: Weißhelme in Syrien zwischen Anerkennung und bitterer Realität

Von Monika Griefahn, Fotos Janine Escher

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Wir wollten mit der Right Livelihood Award Stiftung („Alternativer Nobelpreis“) ein Zeichen setzen gegen den Krieg in Syrien und haben in diesem Jahr einen der vier Right Livelihood Awards („Alternative Nobelpreise“) an die Weißhelme in Syrien vergeben. Was für mutige Menschen! In diesem jahrelang andauernden Krieg, der keine Regeln mehr zu kennen scheint, retten sie verletzte, verschüttete Zivilisten aus zerstörten Häusern, aus den Trümmern ihres Lebens. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich die Bilder ihrer Arbeit sehe. Und dann, am Tag nach der Bekanntgabe der Auszeichnung, wurden große Teile ihre Ausrüstung im Bombenhagel von Aleppo zerstört. Ohnmächtig vor Wut.

Die syrischen Weißhelme, auch Zivilschutz genannt, sind eine Gruppe aus rund 3000 Freiwilligen, die seit 2013 ihr eigenes Leben riskieren, um das anderer zu retten. Mehrere zehntausend Menschen konnten sie schon aus den Trümmern des Krieges befreien, ungeachtet ihrer Religion oder ihrer politischen Einstellung. Sie versuchen auch, zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen und über Sicherheitsmaßnahmen aufzuklären, damit die Menschen besser wissen, wie sie sich schützen können. Aus Schneidern, Lehrern und Händlern machte der Krieg Feuerwehrleute und Katastrophenhelfer.

Viele von ihnen sind in den letzten Gefechten ums Leben gekommen. Wir trauern um sie!

Es ist gut zu wissen, dass selbst in Zeiten solch dramatischer Verhältnisse, wie sie derzeit in Syrien herrschen, noch Menschlichkeit existiert. Es ist gut, dass die Barbarei anderer nicht abgefärbt hat auf jene, die an das Gute glauben. Ich wünsche mir, dass die Auszeichnung mit dem „Alternativen Nobelpreis“ den Weißhelmen in Syrien hilft, nicht den Mut zu verlieren.

Ahmad al-Jussuf gehört dem syrischen Zivilschutz an. Er ist zur Preisverleihung nach Stockholm gekommen und hat dann auch Ende November vor der neu gegründeten Parlamentariergruppe „Alternativer Nobelpreis“ des deutschen Bundestages gesprochen haben. Der Abgeordnete Michael Brand trug danach die Rede von Ahmad al-Jussuf im Parlament vor. Dafür herzlichen Dank.

Rede von Ahmad al-Jussuf:

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„Mein Name ist Ahmad al-Jussuf. Ich bin aus Syrien, repräsentiere hier den syrischen Zivilschutz, die sogenannten Weißhelme, die einzige Organisation in Syrien zur Rettung von Zivilisten, die Opfer des täglichen Bombardements werden. Bei uns arbeiten etwa 3000 Freiwillige in 120 Stützpunkten in acht syrischen Provinzen, die sich dafür entschieden haben, ihr Leben einzusetzen für die Rettung von Menschenleben an einem der gefährlichsten Orte der Welt, wo die Moral der Welt angesichts der Barbarei verschwunden ist und angesichts des organisierten Verbrechens, das dem syrischen Volk, aber auch der ganzen Menschheit angetan wird. Ganz ehrlich gesagt, ich bin ratlos und stehe hilflos vor Ihnen und hilflos vor meinen Angehörigen in Syrien, insbesondere in der östlichen Region von Ghuta bei Damaskus und in Aleppo. Aleppo, wo die Welt heute zusieht, wie Menschen abgeschlachtet werden, und wo die Welt zusieht, wie ganze Städte zerstört werden.

Ehrlich gesagt, ich habe gezögert, bevor ich mich entschied, hierherzukommen. Ich erinnere mich an meine Kameraden, meine 150 Kameraden vom Zivilschutz, die bei ihrer Arbeit, bei ihrem Versuch, Menschenleben zu retten, selbst ums Leben kamen. Ich habe mit vielen von ihnen gesprochen, und ich habe sie zurückgelassen. Sie blicken dort dem Tod ins Auge, und ich weiß nicht, mit welcher Botschaft ich zu ihnen zurückkommen soll.

Wir schätzen es sehr, dass Sie uns diesen Preis verliehen haben. Wir bedanken uns für alle Preise; denn sie sind eine Botschaft der Solidarität, die uns Hoffnung gibt. Wir bedanken uns auch für die Krankenwagen und die Feuerwehrfahrzeuge, die Sie uns schicken und die uns dabei helfen, Zivilisten zu retten, bevor sie von syrischen und russischen Flugzeugen bombardiert werden. Gleichzeitig ist es mir aber auch peinlich, solche Preise entgegenzunehmen, während unsere Angehörigen in Syrien Tag für Tag getötet werden.

In diesem Moment, während ich zu Ihnen spreche, werden Zivilisten in Aleppo, in Ost-Aleppo, obdachlos gemacht. Sie fliehen aus der Katastrophe. Sie laufen durch Trümmer und suchen nach einem Schutz. Währenddessen verbluten Verwundete angesichts der Ohnmacht der Ärzte, die ihnen keine Medikamente mehr und keine Behandlung mehr zuteilwerden lassen können, nachdem syrische und russische Flugzeuge alle Krankenhäuser und Kliniken zerstört haben. Stellen Sie sich einmal vor, welch dramatische Situation das ist! Was in Syrien passiert, ist ein unbeschreiblicher und unglaublicher Schrecken, und das Unvermögen der Welt, Schritte zu unternehmen, um all das zu beenden und um das Töten zu beenden, ist ebenso unglaublich! Was sich daraus entwickeln wird, aus Tragödien, Schmerz und Hass, ist ebenso unglaublich.

Wir tragen die Botschaft des Lebens an unser Volk und an die Welt. Wo sind unsere Partner? Wer wird sich bereiterklären, uns angesichts dieses Todes in Syrien beizustehen und uns auf dem Weg des Lebens zu begleiten? Stehen Sie zu uns, meine Damen und Herren! Stehen Sie uns bei! Stehen Sie der Menschlichkeit bei!“

Video der Rede von Michael Brand im Deutschen Bundestag

Mehr zu den syrischen Weißhelmen

An die U-40-Jährigen: Kämpft für eure Zukunft!

Von Monika Griefahn

Please find the English version here!

Das zweite Mal innerhalb weniger Wochen haben die jungen Leute einen Sieg für jene ermöglicht, die sie eigentlich ablehnen. Erst bleiben viele bei der Abstimmung zum Brexit in Großbritannien zu Hause und reiben sich dann am Tag danach verwundert die Augen über das Ergebnis. In den USA hätte die junge Generation den Wahlausgang drehen können – wenn sie denn wählen gegangen wäre. Unter den Millennials, also den 21- bis 42-Jährigen, stimmte eine Mehrheit für Hillary Clinton. Allein – nur die Hälfte der ganz jungen Wähler ging zur Wahl. Schaut man sich die Karte der USA an, wenn nur Junge gewählt hätten, dann sähe die Wahl anders aus (Quelle: Survey Monkey):

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Und auch das Wahlsystem mit dem Prinzip „The winner takes it all“ ist das zweite Mal in der Geschichte zu Gunsten der Republikaner ausgegangen. Schon Al Gore hatte mehr Wählerstimmen als sein republikanischer Gegenkandidat, leider aber nicht mehr „Wahlmänner“. So verlor er eine Wahl, die er eigentlich gewonnen hatte.

Was sagt uns das?

Denen, die sich von Demokratie und politischen Institutionen abwenden oder einfach nur phlegmatisch sind, müssen wir entgegenschreien: Kämpft lieber für die Demokratie! Kämpft für Freiheit, Meinungsfreiheit und –vielfalt, kämpft für Zukunftsthemen, lasst nicht jene siegen, die in die fünfziger Jahre zurück wollen! Denn statt Freiheit und Demokratie bekommt ihr jetzt Kleinstaatentum, Nationalismus, mehr Macht für die Waffenlobby, mehr Kohlekraft und einen Ausstieg aus dem Klimaverhandlungen. Ist das tatsächlich im Interesse der jungen Leute? Sie gehen gegen den Klimawandel auf die Straße, aber nicht zu den Wahlen. Das kann nicht funktionieren, denn in der Politik werden die Entscheidungen getroffen. Dafür sind politische Institutionen da.

Es macht keinen Sinn die Politiker, die sich bemühen, auch noch anzugreifen und jedes Wort auf die Goldwaage zulegen, jene die handeln wollen mit einem Shitstorm im Internet zu überziehen. Wichtig ist, sich einzumischen, mit zu tun, zu versuchen die Dinge wirklich für die (eigene) Zukunft zu lösen. Nicht nur dagegen zu sein, sondern auch für etwas. Und zwar in allen Lebenssituationen: in seinem Betrieb, in der Schule, in den Institutionen, und eben auch in der Politik! Und wir brauchen Respekt vor denen, die sich engagieren. Die allermeisten machen es, weil sie die Welt positiv gestalten wollen und Ziele für diese Erde haben.

Wenn wir jetzt sehen, dass die Republikaner im Repräsentantenhaus und im Senat der USA die Mehrheit stellen, dass Viktor Orban in Ungarn durchregiert , dass Erdogan seine antidemokratische Politik ohne Skrupel durchsetzt, dass die nächste Präsidentin in Frankreich vielleicht Le Pen heißt oder in Holland Gerd Wilders Macht erlangt, dann wird mir schlecht. Und wer hilft diesen Menschen an die Macht? Ja: Diejenigen, die sich nicht einmischen, sondern gepflegt meckern, anstatt etwas zu tun, die phlegmatisch und unpolitisch sind, die gedankenlos nur protestwählen, müssen sich hier an die eigene Nase fassen.

Also, liebe Leute: Interessiert euch. Informiert euch. Engagiert euch. Bringt euch ein in demokratische Prozesse. Und denkt an eure Zukunft. Geht auch die Mühen der Politik ein! Gerade wir in Europa haben lange für Demokratie gekämpft. Wir versuchen seit Jahrhunderten, die Errungenschaften der Aufklärung zu verbessern. Im Moment ist das in ernster Gefahr. Lassen wir uns das nicht gefallen.

Zu den US-Wahlen:

Hier gibt es Infos über das Wahlverhalten der jungen Generation

Hier gibt es Infos über die Nichtwähler

Zur grafischen Darstellung der Ergebnisse junger Wähler hier klicken

Unternehmen drängen auf ambitionierten Klimaschutzplan

Von Monika Griefahn

41 deutsche Unternehmen haben jetzt, zu Beginn des UN-Klimagipfels in Marrakesch, eine Erklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung abgegeben. Sie wollen, dass ambitionierte Ziele auch umgesetzt werden, und sie hoffen auf Planungs- und Investitionssicherheit für ihre Geschäftstätigkeiten. Die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch unterstützen die Erklärung. Dass NGOs und Unternehmen hier gemeinsam agieren, ist an sich ein starkes Signal an die Politik, den Zielen des Klimaabkommens von Paris auch wegweisende Taten folgen zu lassen.

Hier geht es zur Erklärung.

Unbekannt und doch immens wichtig: der UN-Zivil- und der UN-Sozialpakt

Von Monika Griefahn

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UN-Zivil- und UN-Sozialpakt – beide Abkommen werden in diesem Jahr 50 Jahre alt und haben sicherlich eine große Bedeutung für zivilgesellschaftliche Bewegungen wie Gewerkschaften, Behindertenverbände und Menschenrechtsorganisationen weltweit. Leider werden sie sehr wenig wahrgenommen.

Wie die Abkommen abseits der breiten öffentlichen Wahrnehmung jedoch trotzdem wirken, das beschrieb jetzt eine Tagung des Deutschen Instituts für Menschenrechte im Auswärtigen Amt in Berlin. Selbst der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, der Jordanier Zeid Ra’ad al Hussein, war zu der Festveranstaltung gekommen, um für die notwendigen Umsetzungen von Menschenrechten zu werben.

So forderte er neben den Kinder- und Frauenrechten auch die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) ein – etwas, das in vielen Ländern noch immer unter Strafe steht. Und noch immer ist es ja auch nicht selbstverständlich, dass Menschen mit Behinderungen in alle Gesellschaften gleiche Rechte haben.

Außenminister Frank Walter Steinmeier hob in seinem Redebeitrag die Situation von Flüchtlingen in aller Welt hervor und das Menschenrecht auf Asyl, dass – wir sehen das aktuell sehr deutlich – in unterschiedlichen Ländern sehr unterschiedlich interpretiert wird.

Worum genau geht es nun in den beiden Pakten?

Der „Zivilpakt“ ist ein Abkommen über bürgerliche und politische Rechte. Der „Sozialpakt“ ist ein Abkommen über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Beide Vertragstexte wurden über annähernd zwei Jahrzehnte in der Weltgemeinschaft diskutiert und schließlich 1966 einstimmig von der UN-Generalversammlung angenommen. Während zum Beispiel der „Zivilpakt“ das Verbot von Folter und das Recht auf Leben niederschreibt, postuliert der „Sozialpakt“ das Recht auf soziale Sicherheit und das Recht auf Arbeit – um nur zwei von zahlreichen Themen zu nennen. Alle Unterzeichnerstaaten haben sich verpflichtet, an der Umsetzung dieser und aller weiteren formulierten Rechte auf nationaler Ebene zu arbeiten. Rechtlich bindend sind die Vertragsgarantien allerdings nicht.

Mit diesen beiden Pakten wurden zwei Abkommen grundlegender Art unterzeichnet. Dass sie heute wenig wahrgenommen werden, mag auch daran liegen, dass es in der Folge zahlreiche monothematische Menschenrechtsabkommen gab, wie die Erklärung über die Diskriminierung von Frauen oder die Resolution über das Verbot der Folter. Im Jahr des 50-jährigen Bestehens sind 168 Staaten Mitglied im Zivilpakt, 164 im Sozialpakt. Noch nicht dabei: China und die USA. In Deutschland wird das Grundgesetz als das gesehen, was die Vertragsnormen weitgehend umsetzt. Weltweit gibt es punktuell große Defizite, etwa dort, wo Krieg herrscht oder die Staatlichkeit schwach ist.

Doch auch wenn das so ist, bleibt die Frage, wie die Welt ohne diese Zielsetzungen aussehen würde – und ohne die ihnen ja zugrunde liegenden internationalen und fortdauernden Diskussionen über Menschenrechte. Schlimmer, fürchte ich. Darum finde ich es gut, dass sich die UN-Weltgemeinschaft auf diese Pakte schon vor langer Zeit geeinigt hat. Sie sind eine gute Grundlage dafür zu streiten, dass alle Elemente der Abkommen auch zum Tragen kommen.

Doch, Kippen sind auch Müll

Von Monika Griefahn

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Please find the English version here.

Schon interessant, was einer alles so am Strand findet, wenn er nur die Augen aufmacht: Bei der Sammelaktion des Vereins „AIDA – Freunde der Meere“ am Hamburger Elbstrand zum International Coastal Cleanup Day im September gehörte zu den Fundstücken neben einer Unterhose und einer Perücke auch ein Elektroschocker. Wichtiger aber als diese Kuriositäten: Die freiwilligen Helfer sammelten in Hamburg exakt 3595 Zigarettenkippen ein – kamen damit aber nicht an das Ergebnis heran, das die Rostocker Gruppe einige Tage zuvor am Strand in Markgrafenheide erzielte. Hier fanden wir 3723 Kippen.

Da freue ich mich nun, dass wir Kippen gefunden haben. Sind Zigarettenkippen kein Müll? Doch, Kippen sind auch Müll, und es ist grundsätzlich schlecht, dass sie am Strand herumliegen. Denn: In aller Regel bleibt von den gerauchten Zigaretten der Filter übrig, und der zersetzt sich nur sehr langsam und ist außerdem voller Giftstoffe, die er vorher aus dem Tabakrauch zurückgehalten hat – zum Beispiel Teer. Kurzum: Es ist nichts, was im Sand herumliegen, von Seevögeln aufgepickt oder von spielenden Kindern in den Mund genommen werden sollte.

Aber das Positive daran ist doch, dass wir vom Verein insgesamt rund 50 Helfer mobilisieren konnten, bei der Aktion mitzumachen. Das sind 50 Leute von uns, von AIDA Cruises und  Carnival Maritime, von Becker Marine Systems und Veolia sowie andere Freiwillige, die sensibel sind für das Thema, die davon erzählen und unser Anliegen aktiv unterstützen und weitertragen. Davon abgesehen haben wir alle gemeinsam faktisch Müll aus der Natur entfernt, der ansonsten eine Gefahr für Vögel, andere Tiere – letztlich auch für unsere eigene Nahrungskette – gewesen wäre.

Weil das so ist, kümmerten sich die Freiwilligen in Hamburg und Rostock eben auch um den Kleinkram: besagte Zigarettenstummel, aber auch Glasscherben, kleine Plastikteile wie Lollistiele oder Bonbonpapier, Styropor, Kronkorken und einiges mehr. So kamen in Rostock und Hamburg in insgesamt zwei Stunden Sammelzeit unter anderem 7318 Zigarettenstummel, 935 Plastikmüllteilchen und mehr als 580 Glasscherben zusammen – sowie besagter Elektroschocker und weitere Utensilien. Die Resultate der Aktion gehen an die Organisation „Ocean Conservancy“, die den International Coastal Cleanup Day initiiert. Sie fließen ein in die weltweiten Zahlen.

„AIDA – Freunde der Meere“, dessen Vorsitzende ich bin, hat insbesondere dem Plastikmüll im Meer und am Strand den Kampf angesagt und macht immer wieder Aktionen und Informationskampagnen zu diesem Thema. Wir klären zum Beispiel auf über Mikroplastik in Kosmetika, und Sammelaktionen gehören zu unseren jährlichen festen Terminen.

Gerade, was Zigarettenstummel angeht, haben wir schon viel in Bewegung gebracht: Mit mehreren Kooperationspartnern an der Ostsee haben wir den Strandascher entwickelt – eine kleine Dose, mit der Kippen, aber auch Kaugummis, Bonbonpapier und ähnliches beim Strandaufenthalt gesammelt werden können, bis der Besucher am nächsten Mülleimer vorbeikommt. Bei den beiden Sammelaktionen bekamen die Strandperle in Hamburg und die Strandoase in Rostock je einen Satz solcher Döschen, um sie an ihre Gäste zu verteilen. Denn deutlich wurde den Freiwilligen auch: Den meisten Müll fanden sie dort, wo die Menschen am häufigsten verweilen und konsumieren. Auf dass es bei den Sammelaktionen 2017 weniger als 7318 Zigarettenstummel sind. Und auf dass wieder viele Freiwillige Lust haben mitzumachen.

Hier geht es zu „AIDA Freunde der Meere“
„AIDA Freunde der Meere“ auf Facebook

Für eine Welt ohne Abfall – der Cradle to Cradle Kongress 2016

Pressemitteilung/Monika Griefahn

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Please find the English version here.

Der Cradle to Cradle Kongress zeigt Lösungen für eine echte Kreislaufwirtschaft – das konnten wir hoffentlich am Wochenende beim dritten Cradle to Cradle Kongress in Lüneburg zeigen. Nachfolgend die Pressemitteilung des C2C e.V.:

Am 23. und 24. September fand zum dritten Mal der weltweit größte Kongress zum Thema Cradle to Cradle (C2C) an der Leuphana Universität in Lüneburg statt. Mehr als 700 Teilnehmende diskutierten an beiden Tagen über eine Welt, in der Abfall Nährstoff ist. Der Cradle to Cradle Kongress wurde mit der Unterstützung von 100 ehrenamtlichen Helfer*innen des Cradle to Cradle e.V. organsiert.

C2C steht für eine echte und zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft, in der Materialien in biologischen und technischen Kreisläufen zirkulieren.
In einer Zeit, in der Ressourcen immer knapper werden, bietet C2C einen innovationsorientierten Lösungsansatz: Produkte werden neu entwickelt und von Anfang an so designt, dass Materialien problemlos in Kreisläufe zurückgeführt werden können – sei es durch biologisch abbaubare T-Shirts, essbare Verpackungen oder sortenreine und gesunde Kunststoffe oder Metalle. Dass dies keine Utopie ist, zeigte der Kongress, auf dem 32 Akteur*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenkamen und diskutierten. Tagesmoderator und Energieexperte Dr. Franz Alt begrüßte die Teilnehmenden mit den trefflichen Worten „Die Sonne schickt uns keine Rechnung.“ Grundvoraussetzung zur Schließung von Kreisläufen sind erneuerbare Energien, wozu die weiteren Akteur*innen Ursula Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau und Prof. Timo Leukefeld, Energiebotschafter der Bundesregierung, über die zu langsam fortschreitende Energiewende diskutierten.

Die Vorsitzende Dr. Monika Griefahn sieht den Kongress als wichtigen Ort der Vernetzung: „Beim Business-Meet-Up, an den Infoständen, innerhalb der Expert*innenaustausche und beim Netzwerk-Café im Foyer kam es zu vielen Begegnungen und Vernetzungen.“ Das Fazit von Tim Janßen, Geschäftsführer des C2C e.V, ist sehr positiv: „Der Kongress wurde durch die 700 Teilnehmenden und Akteur*innen wie Sarah Wiener, Wolfgang Grupp und Prof. Dr. Martin Stuchtey mit Leben gefüllt und hat gezeigt, wie C2C die unterschiedlichsten Bereiche der Gesellschaft betrifft.“

Das Konzert von Bela B. mit der Band Danube’s Banks war der abschließende Höhepunkte des diesjährigen Kongresses. Nora Sophie Griefahn, Geschäftsführerin des C2C e.V., schaut positiv auf die Veranstaltung zurück und freut sich auf das nächste Jahr: „Es wurde bereits mit der Planung des 4. Cradle to Cradle Kongresses begonnen, welcher im nächsten Jahr weiter internationalisiert wird. Wir erwarten wieder zahlreiche Akteur*innen und Unterstützer*innen, die sich an der Verwirklichung beteiligen.“

Der 4. Cradle to Cradle Kongress findet am 20. & 21.10.2017 an der Leuphana Universität in Lüneburg statt.

Ein Fußabdruck für Innenraumluft: Stoppt Laserdrucker!

Von Achim Stelting, Stiftung nano-Control

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Allergien haben sich in nur 20 Jahren verdoppelt. Inzwischen reagiert jede/r Dritte allergisch. Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung im Kinder- und Jugendalter. Vier Millionen Menschen haben Diabetes. Krebserkrankungen werden laut WHO bis 2025 um 20 Prozent zunehmen, die Fälle von Hautkrebs haben sich in zehn Jahren verdoppelt. Krankschreibungen haben einen 20-Jahres-Höchststand erreicht, und jede/r Vierte wird vor dem Rentenalter berufsunfähig. Solche Entwicklungen haben Ursachen!

Schon 1995 erkannte die US-Umweltbehörde, dass von der Innenraumluft die größten Risiken für die nationale Gesundheit ausgehen, zumal wir uns 80 bis 90 Prozent unserer Zeit in Räumen aufhalten. Raumluft ist also direkte Atemluft und damit schützenswert wie ein Lebensmittel. Hintergrund der Aussage der USEPA waren Untersuchungen der Emissionen von Kopierern. Inzwischen emittieren über eine Milliarde Laserdrucker und Kopierer weltweit Milliarden vor allem ultrafeine Partikel, pro Seite, ungefiltert und mit fatalen Folgen.

Auf Einladung von Prof. Dr. Michael Braungart, dem Vorsitzendenden des Hamburger Umweltinstituts, hinterließ die Hamburger Stiftung nano-Control am 20. und 21. August 2016 mit ihrer Art-Performance für gesunde Raumluft einen besonderen Fußabdruck auf den Footprint Days der Biennale 2016 in Venedig. Die Biennale ist sozusagen die „Olympiade“ der Architekten und läuft noch bis zum 27. November 2016.

Die „Nanos“ nahmen für ihre Performance Schilder aus der überzeugenden Ausstellung vomachim_stelting_blog2 Sick-Building, aus dem die Gartenzwerge (griechisch Nanos) flüchten, und aus dem luftigen hellen Haus, das nützlich ist wie ein Baum, versahen sie mit Warnungen, wie auf Zigarettenschachteln und trugen die Botschaft an die frische Luft. Der Spaziergang durch die Welt der Architektur, begleitet von Monika Griefahn, wurde zwar schnell von Security und Polizisten mit MPs gestoppt, doch die Botschaft war in der Welt: Printer Emitted Particles Can Ruin Your Health! Auch die freundlichen Polizisten zeigten sich interessiert.

Zur Rettung der Zwerge schützte nano-Control nach der Rückkehr zwei der kleinen „Kollegen“ im Sick-Building mit ihren Feinstaubmasken.

Vier Tage später warnte die Bundesregierung erstmals vor ernsten Gesundheitsgefahren durch Nanopartikeln aus Laserdruckern. Wir haben von den Nanopartikeln gelernt, dass auch winzige Nanos große Wirkung entfalten können.