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7. März 2019 | Monika Griefahn

100 Jahre Frauenwahlrecht

In Berlin ist der 8. März, der internationale Frauentag, jetzt ein Feiertag – im Januar sprach sich das Abgeordnetenhaus dafür aus! Nicht die schlechteste Idee, wenn Sie mich fragen.

Bei der Veranstaltung "100 Jahre Frauenwahlrecht"

Monika Griefahn (2.v.r.) mit den Sozialdemokratinnen Elke Ferner und Kerstin Tack sowie Nora Griefahn (v.l.).

Gerade hat mir die Veranstaltung „100 Jahre Frauenwahlrecht – Unser Ziel ist Parität“ der SPD-Bundestagsfraktion im Februar noch einmal wieder vor Augen geführt, dass all das, was wir Frauen heute als selbstverständlich nehmen, tatsächlich hart erkämpft wurde. Wählen zu dürfen. Gleichberechtigung im Grundgesetz. Arbeiten zu dürfen ohne den Ehemann fragen zu müssen. Dass Vergewaltigung in der Ehe strafbar ist.

HEUTE SELBSTVERSTÄNDLICH

Es ist fast beängstigend, dass unsere Gesellschaft all diese heute selbstverständlichen Freiheiten einmal nicht gewährt hat. 100-prozentige Gleichberechtigung haben wir auch heute noch nicht. Aus vielen Gesprächen weiß ich von der gläsernen Decke zur Chefetage – und die immer noch sehr ungleiche Besetzung von Vorständen und Aufsichtsräten spricht ja auch Bände. Vielerorts – das mag die „MeToo“-Debate zeigen –, herrscht immer noch ein Machtgefälle, das zu Lasten von Frauen geht.

Aber dennoch: Es gibt an diesem 8. März doch wirklich auch viel zu feiern, allen voran die mutigen (sozialdemokratischen) Frauen von damals: Marie Juchacz, Clara Zetkin, die schon 1889 ihre Forderung nach einem Wahlrecht und das Recht auf eine freie Berufswahl formulierte, und Luise Zietz, die zusammen mit Clara Zetkin die erste Frau im SPD-Vorstand gewesen ist.

HISTORISCHE REDE

Marie Juchacz erhielt bei der Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion ihre Würdigung durch die Schauspielerin Esther Schweins. Denn diese trug die historische Rede von Marie Jucharcz vor, die erste Rede einer Frau in einem deutschen Parlament. Präzise, scharf formuliert, fordernd, konstruktiv, selbstbewusst, wie es auch Juchacz seinerzeit gemacht haben muss.

Entschieden hatte die Frauenrechtlerin seinerzeit darauf hingewiesen, „dass es die erste sozialdemokratische Regierung gewesen ist, die ein Ende gemacht hat mit der politischen Unmündigkeit der deutschen Frau.“ Sie forderte vor 100 Jahren eine aktive Rolle von Frauen in politischen und Verwaltungsämtern ein, nannte Schule, Jugend und Soziales als die Themen, für die die Frauen „ganz besonders geeignet“ seien. Nun, es sind nach wie vor die Bereiche, in denen Frauen heute überwiegend zu finden sind. Vielleicht ist das der moderne Kampf, den wir heute ausfechten müssen: zu beweisen, dass das nicht die einzigen Felder sind, in denen Frauen Expertise haben.

PREIS FÜR FRAUENWAHLLOKAL

Juchacz zu Ehren hat die SPD-Bundestagsfraktion an diesem Abend den Marie-Juchacz-Preis vergeben. Das Potsdamer Frauenwahllokal erhält die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung für sein Engagement, über die Geschichte der Frauenbewegung zu informieren.

Ja, der Abend war Balsam auf die Seele einer Frau und einer Sozialdemokratin: Wir als Frauen können selbstbewusst auf das schauen, was wir erreicht haben und wie wir die Gesellschaft bereichert haben. Daraus können wir Kraft schöpfen für die Kämpfe, die noch auszufechten sind. Und wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten müssen uns nicht verstecken mit der Politik, für die wir stehen und die wir auch in der aktuellen großen Koalition umzusetzen versuchen.

Esther Schweins‘ Vortrag der Juchacz-Rede
Die Preisträgerinnen des Marie-Juchacz-Preises
Positionspapier der SPD-Bundestagfraktion zu 100 Jahre Frauenwahlrecht

Kategorie: Politik

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